Calvörde l „Wir haben eine finanziell schwierige Zeit. Wir lassen uns aber den Weg nach vorn und somit die positive Grundeinstellung nicht nehmen. Unsere gewachsene innere Struktur zeigt, dass der Gemeinderat und die Ausschüsse Hand in Hand arbeiten. Damit gelingt es, Ziele zu realisieren, auch wenn wir uns in der Konsolidierungsphase befinden“, schilderte Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake (CDU) bei jüngsten Zusammenkunft des Gemeinderates in Mannhausen.

Auch 2018 konnten – nach den Ausführungen des Gemeindechefs – einige Vorhaben, wie der Straßenbau an mehreren Stellen im Flecken Calvörde, umgesetzt werden, andere Straßenbaumaßnahmen laufen noch. Aber auch in allen anderen Ortsteilen der Gemeinde Calvörde habe es Werterhaltungsmaßnahmen, Sanierungen oder Neuanschaffungen gegeben. „Es gab einige richtungsweisende Beschlüsse, wie der über die Machbarkeitsstudie für den Calvörder Grieps als „Tor zum Drömling“.

„Auch das zentrale Orte-Konzept ist gerade erst zwei Wochen alt“, zählte Schliep-hake auf. Dieser Vertrag regelt das Prozedere der künftigen Grundzentren. Darin geht es um die funktionsteilige Wahrnehmung gemeinsamer grundzentraler Aufgaben der Orte Flechtingen und Calvörde. Der Verbandsgemeinderat Flechtingen hatte einige Tage zuvor die Zweiteilung beschlossen.

Neugeborene begrüßt

„Das Fund unserer Gemeinde ist das öffentliche Leben durch die Vereine, Feuerwehren, Institutionen und durch die Jugendarbeit. Eine Premiere gab es für die Neugeborenenbegrüßung, die wir künftig weiter veranstalten wollen“, blickte Schliephake voraus.

Auch die Treffen der Senioren hätten sich in fast jedem Ortsteil gerade in der Weihnachtszeit großer Beliebtheit erfreut. „Aber auch die Kirchengemeinden haben in Verbindung mit der Kommune sehr harmonisch miteinander gearbeitet“, zog der Bürgermeister Bilanz. Er bedankte sich bei allen engagierten Menschen und versicherte, dass sie auch weiter mit der Unterstützung der Gemeinde rechnen können.

„Wir haben das Leben in unserer Gemeinde ein Stück besser gemacht. Natürlich wollen wir nicht verschweigen, dass es an vielen Stellen noch ein bisschen Luft nach oben gibt“, gestand Schliephake.

Der Bürgermeister bedankte sich bei den Gemeinderäten und bei den Mitgliedern der Ausschüsse für das Engagement, für die konstruktiven Gespräche, für die sachliche Streitkultur und für das gemeinsame Miteinander.

Ein besonderes Dankeschön und Blumen gab es für den stellvertretenden Bürgermeister Wolfgang Lindner (SPD) und auch für die Frauen im Rat, die genauso – wie die männlichen Vertreter – Verantwortung übernehmen und im Rat für eine gewisse Harmonie sorgen. Lobende Worte ernteten die Mitarbeiter der Verwaltung und im Besonderen Simone Klinzmann, die nicht nur in der Gemeindeverwaltung tätig ist, sondern die „gute Seele der Calvörder Kommune“ sei.

Lindner sprach im Namen des Rates Dankesworte aus, überreichte Blumen an Schliep- hake und beschrieb: „Es ist lobenswert, dass du immer alle Orte mit einbindest. Die wenigsten Leute wissen, wie viel Zeit und Kraft das Bürgermeisteramt kostet. Wir hoffen, dass du noch lange so weiter machen kannst.“