Eschenrode l „Es hat sich herumgesprochen, dass man bei uns gut feiern kann“, zog Herbert Scheibe, Vorsitzender des Heimat- und Feuerwehrvereins Eschenrode, zufrieden Bilanz. Über 200 Gäste waren am zweiten Tag des Sommerfestes zur Wiese auf dem einstigen Sportplatz zum vierten Sommerfest gekommen. Die drei Zelte reichten nicht aus, um allen Besuchern Platz zu bieten. Kurzerhand wurde angebaut.

„Der Morgen bescherte uns einige Regentropfen, aber die dunklen Wolken verzogen sich rechtzeitig. Die ersten Gäste schauten noch dem bunten Treiben der fleißigen Helfer zu, die noch alle Hände voll zu tun hatten“, berichtete Herbert Scheibe, der Vorsitzende des Heimat- und Feuerwehrvereins, über den zweiten Tag des Sommerfestes.

Pünktlich zur Stelle waren auch die Musiker der Hörsinger Blaskapelle und die singenden Männer aus Hödingen. Während die Bläser der Kapelle ihre Instrumente aufbauten, machte die Männer vom Chor ihre Stimmbänder warm. Scheibe eröffnete mit einer kleinen Ansprache, in der er allen Helfern und Sponsoren seinen außerordentlichen Dank aussprach.

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„Ohne dieses Engagement könnte so ein Fest nicht gestaltet werden“, betonte der Vorsitzende. Er wies noch auf die kleinen Höhepunkte des Tages hin und gab der Freude über die große Anzahl der Gäste Ausdruck und wünschte allen Anwesenden einen unterhaltsamen und fröhlichen Tag.

Mehr als 200 Gäste

Zu den Gästen zählte auch Hans-Werner Kraul, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen. Der Chef der Einheitsgemeinde überreichte einen Briefumschlag mit einer Spende. So kam es, dass auch Jürgen Böttcher, Ortsbürgermeister von Eschenrode, auch das Wort ergriff, um allen Helfern und Sponsoren zu danken.

Dem Verein bescheinigte er, dass die Vereinsmitglieder viel für die Kinder tun und im Ort viel bewegen. Die Heimatverbundenheit ist auch der Motor für die Vereinsmitglieder. Der Verein zählt 50 aktive Mitglieder.

50 aktive Mitglieder

Der musikalische Reigen begann mit dem Auftritt des Männergesangvereins, der einige Lieder zum Besten gab. Voller Inbrunst wurde das Eschenröder Heimatlied vorgetragen. Zur Überraschung des Publikums brachten die stimmgewaltigen Männer auch Stücke zu Gehör, wozu auch die Blaskapelle anstimmte. Für jeden Geschmack war etwas dabei.

So gab es für die Frühstücksgäste auch noch einen besonderen Ohrenschmaus. Die Anwesenden bedankten sich mit tosendem Beifall. Es wurde geschunkelt und kräftig mitgesungen. Auf Wunsch vieler Gäste gab es noch einige Zugaben. „Es war wunderschön und im nächsten Jahr gibt es ein Wiedersehen“, waren sich die Gäste und auch die Mitwirkenden einig.

Wunsch nach Spielgeräten

Der Vorsitzende schilderte zum Schluss, dass es noch einen Wermutstropfen gibt. Gern würde der Verein Spielgeräte auf dem idyllischen Gelände aufbauen lassen. „All die Einkünfte und Spenden des kleinen Vereins reichen nicht aus, um stationäre Spielgeräte zu kaufen und sie auf dem Platz für die Kinder aufzubauen. Die vom TÜV geforderten Ausführungen der Geräte liegen in einer unverständlich – kinderunfreundlichen – hohen Preislage“, meinte Scheibe.

Eine einfache Wippe würde - nach seinen Ausführungen – etwa 1000 Euro kosten. Dazu kämen die Kosten der regelmäßigen Überprüfungen durch den TÜV. „Das übersteigt leider unsere finanziellen Möglichkeiten. Ohne großzügige Sponsoren haben wir keine Chance für so einen Spielplatz“, bedauert der Vorsitzende.