Berenbrock l „Es geht um die Wege und Brücken im Calvörder Gebiet des Drömlings. Wir warten seit Jahren da- rauf, dass sich da etwas tut. Es gibt finanzielle Mittel, die unter anderem von der Jagdgenossenschaft bereit gestellt wurden. Wir als Gemeinde haben unseren Anteil bereits geleistet. Die Teilnehmergesellschaft ist der Bauherr und zuständig, die Dinge auf den Weg zu bringen“, erklärte Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates, der in Berenbrock tagte. Die Erneuerung einzelner Brücken ist zwingend im Zuge der Verkehrssicherungspflicht und zur Nutzung der Wirtschaftswege notwendig. Das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten würde – nach den Ausführungen des Bürgermeisters – die Anträge und Zuwendungen koordinieren.

Eigenanteil von zehn Prozent

Marc Pfeiffer, Mitarbeiter der Kämmerei der Verbandsgemeinde Flechtingen, erklärte bei der jüngsten gemeinsamen Ausschuss-Sitzung der Gemeinde Calvörde: „Die Gemeinde Calvörde wird bei diesen Gemeinschaftsmaßnahmen mit einem Eigenanteil von zehn Prozent an der Finanzierung beteiligt. Der Anteil für die Sponstegbrücke beträgt etwa 42.000 Euro."

„Es liegen nun zwei Zuwendungbescheide vor. Zum einen für den Wegebau von der Weingartenstraße zum Kanal bis zur Sponstegbrücke. Die Verlängerung ist dann die Anbindung zur Landesstraße 25 bis nach Berenbrock. Das wäre schon mal ein Steinwurf“, sagte Schliephake. Zum anderen gibt es einen zweiten Zuwendungsbescheid für 2017 bis 2019 für die Sponstegbrücke. „Diese Brücke ist in ihrer Vitalität so eingeschränkt, dass die Erneuerung zwingend erforderlich ist. Ansonsten würden wir eine Sackgasse produzieren“, erklärte der Gemeindechef. Der Wegebau soll im zweiten Halbjahr 2017 beginnen.