Haldensleben l Sportlich ging es im Waldstadion zu. 260 Schüler der Grundschule „Erich Kästner“ sprangen und sprinteten über den Sportplatz. An verschiedenen Stationen konnten sie zeigen, was sie sportlich drauf haben.

So sprangen sie so weit wie sie konnten, gaben beim Sprintlauf alles. Beim Staffellauf überwanden sie erfolgreich die Hindernisse. Nicht zuletzt versuchten sie sich im Zumba. Außerdem schaute der Haldensleber Speerwerfer Norman Plischke vorbei, regte die Kinder zum Sporttreiben an und gab Autogramme. Daneben gab es Sport fürs Gehirn beim einem Olympia-Quiz.

Gemeinschaft ist wichtiger als Medaillen

„Es geht um Freude, Spaß an der Bewegung und das Miteinander“, erklärte Marjam Kadyrbekow, Projektleiterin und Coach der „symbioun“ Akademie. So war es auch, denn die Kinder lachten und wuselten fröhlich umher. Die Gemeinschaft sei wichtig, daher gab es auch keine Medaillen, sondern nur Klassenwertungen. Der Thüringer Verein „symbioun“ spendierte der Schule für ihr besonderes Engagement ein Sportfest. Denn die Erich-Kästner-Grundschule hat sich bei einem integrativen Sportfest 2017 im Rahmen des Bewegungs- und Lernprogramms „Olympia ruft: Mach mit“ sehr eingesetzt. Erfolgreich konnten beim Olympiasportfest behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam aktiv sein. Damit setzten die Kinder den Olympischen Gedanken von Teamgeist und Miteinander um. Unterstützung bekamen sie vom Verein „symbioun“. „Die Erich-Kästner-Schule ist bei der Sportförderung vorbildlich“, meinte Marjam Kadyrbekow.

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Die Schule hat weiterhin beim bundesweiten Schulpreisausschreiben „Olympia ruft: Mach mit!“ den dritten Platz unter 900 Schulen belegt. Das wurde mit dem Sportfest auch gefeiert. Das Programm fördert Gesundheit an Schulen. Projektträger sind der Verein „symbioun“ und die Deutsche Olympische Akademie.