Haldensleben l Fröhliches Stimmengewirr hallte über das Gelände. Einige Gruppen zogen mit einem Bollerwagen von einer Station zur nächsten: Das Bummi-Sportfest stand ganz im Zeichen von strahlendem Sonnenschein und guter Laune. Sieben Kindertagesstätten aus Haldensleben und Umgebung waren mit dabei. Zusammen war das mehr als 200 Teilnehmer. Zusätzlich waren mehrere Gruppen zum Anfeuern und Zuschauen gekommen. Und da gab es einiges zu erleben.

Den Auftakt bildete eine gemeinsame sportliche Darbietung mit Musik. „Das Programm wurde in den einzelnen Kitas vorbereitet und heute gemeinsam aufgeführt“, erklärte Ralf Sacher. Er ist der Geschäftsführer der Sportjugend im Kreissportbund Börde. Die veranstaltet jährlich Bummi-Sportfeste in Oschersleben, Wanzleben und Haldensleben.

Viel Unterstützung

In der Kreisstadt war es bereits die zwölfte Auflage. Schirmherrin war die Stadtverwaltung. Für weitere Unterstützung sorgte das Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium. Verschiedene Jugendliche halfen als Kampfrichter bei der Betreuung der Stationen, wofür sich Ralf Sacher bedankte.

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„Das war fantastisch, was ihr vorgeführt habt“, erklärte Haldenslebens zweite stellvertretende Bürgermeisterin Carola Aust abschließend. „Ihr seid zwar noch klein, aber ihr wisst bestimmt schon, dass viel Bewegung wichtig für die Gesundheit ist. Ich wünsche mir für euch, dass ihr auch später, noch genug Zeit findet, um Sport zu treiben.“ Der stellvertretende Leiter des Fachdienstes Bildung Matthias Schlitte war als Vertreter des Landkreises Börde vor Ort.

Kinder sollen sportlich bleiben

Spaß an der Bewegung und am Sport zu vermitteln, ist laut Ralf Sacher eines der Hauptanliegen des Bummi-Sportfestes. „Es ist wichtig, den Kindern so früh es geht, entsprechende Angebote zu geben“, betonte er. Nach einer gemeinsamen Erwärmung stand der Staffellauf über acht Mal 50 Meter im Mittelpunkt des Bummi-Sportfestes. Das ergab zusammen eine Stadionrunde.

Der von der Stadt gestiftete Pokal ging am Ende an die Kita Märchenburg. Die Plätze zwei und drei sicherten sich die Kitas Birkenwäldchen sowie Max & Moritz. Darüber hinaus konnten sich die Jungen und Mädchen im Weitsprung, Sprint und Ballwurf beweisen. Die Weiten und Zeiten wurden gemessen und können später innerhalb der Einrichtungen ausgewertet werden.

Hüpfburg für den Spaß

Zur sportlichen Betätigung zwischendurch dienten eine dicht umlagerte Hüpfburg und ein Riesenerdball, der mit Begeisterung hin und her gerollt wurde. Zum Abschluss bekam jedes Kind eine Urkunde und eine Medaille.

Mit dem Verlauf des Festes zeigte sich Ralf Sacher zufrieden. Eine Kita hatte Probleme mit dem Rücktransport in die Einrichtung. Der Zeitplan sei recht eng gewesen. Davon abgesehen sei alles gut gelaufen. „Die Kinder haben zum Teil sehr gute Leistungen für ihr Alter gezeigt“, so Ralf Sacher.