Haldensleben l „Wir feiern heute das Jubiläum und gleichzeitig auch die Selbstverständlichkeit, mit der die Partnerschaft gelebt wird“, unterstrich Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler in ihrer Rede. Sie hob nicht nur das Engagement der Partnerschaftsvereine Haldensleben und Helmstedt hervor, sondern auch das der Einwohner beider Städte. Gegenseitiges Vertrauen und Nähe entstünden nur durch Begegnungen, meinte sie. „Und davon hat es in den vergangenen 30 Jahren viele und intensive gegeben.“

Helmstedts Erster Stadtrat Henning Konrad Otto kennt die Städtepartnerschaft „als Selbstverständlichkeit, die belastbar ist“ noch aus seiner Haldensleber Zeit. Als Vertreter des Helmstedter Bürgermeisters Wittich Schobert sei er der Einladung nach Haldensleben gern gefolgt, betonte er. Bei einem Ausflug in die Geschichte deutete er die gemeinsame Vergangenheit an, die Haldensleben und Helmstedt bereits seit gut 1000 Jahren verbinden würde: „Beide Städte kommen ja aus dem Braunschweigischen.“

Viel Bewunderung würde es von Seiten der Helmstedter geben für das, was Haldensleben in den vergangenen 30 Jahren erreicht hat, machte er deutlich. „Manchmal ist da auch ein bisschen Neid dabei“, merkte er an. Umso wichtiger sei es, auch die Zukunft im Blick zu haben und weitere Gemeinsamkeiten zwischen den Partnerstädten zu pflegen, so Sabine Wendler: „Nur so können auch die Grenzen in den Köpfen abgebaut werden.“