Bebertal l Einmal öfter als gewöhnlich klappte am Freitagnachmittag die Eingangstür der Bebertaler Grundschule „An den Wellenbergen“. Zahlreichen Gästen – darunter auch künftigen Einschülern – konnten die Schüler und Pädagogen Einblicke in den Schulalltag vermitteln.

Einblicke in den Schulalltag

Vor allem einige Schüler der dritten und vierten Klassen nahmen das ernst. Sie waren an den grünen Schul-T-Shirts zu erkennen und führten interessierte Besucher als „Kompetenzteam“ durch ihre Schule. Sie zeigten die Besonderheiten in den einzelnen Klassenräumen, führten aber auch zu verschiedenen Stationen, an denen Mitmachen gern gesehen war.

So beispielsweise auch zu den mathematischen Knobel- und Lernspielen. „Wir haben Sudoku zum Aufkleben, das Übertragen von Bildern, Baupläne für das räumliche Sehen und auch das Uhrenspiel“, erklärte Lehrerin Monika Bähner und freute sich über den ein oder anderen Schüler, der zum Knobeln verweilte.

Bilder

Das Knobeln wird an der Schule zwar nicht über den Unterricht hinaus in einer Arbeitsgemeinschaft angeboten, trotzdem ist die Vielfalt der Arbeitsgemeinschaften enorm. Unter den Angeboten Schach, Lesen, Kochen und Backen, Englisch für die erste und zweite Klasse, Sport und Spiel, Chor, Flötenspiel und Line Dance findet wohl jedes Kind eine Beschäftigung, die zu seinen Interessen passt. „Diesen besonderen Luxus versuchen wir immer noch zu realisieren, das spricht ja auch für die Schule“, erklärte Schulleiter Maik Preikschas.

Schüler bieten Führungen

Zudem erlernen einige Schüler in den Übungsstunden mit der Musikschule Fröhlich unter Leitung von Sophie Eberhardt das Akkordeonspielen.

Auch die Ergebnisse der außerunterrichtlichen Arbeit konnten die Besucher in einem kleinen kulturellen Programm live erleben. Die Chorkinder sangen fröhliche Lieder, die Flötenkinder stimmten musikalisch ein und auch die Line Dancer zeigten, trotzdem sie von einer Krankheitswelle arg betroffen waren, ihr Können. Letztlich unterhielten die Akkordeonspieler das Publikum.

Einblicke gab es außerdem in die geplanten Bauarbeiten zur Schulerweiterung sowie in die Arbeit des Schulfördervereins. Die Bibliothek und der Schulhort hatten ihre Türen geöffnet und zahlreiche fleißige Helfer kümmerten sich um das leibliche Wohl.