Haldensleben l Die Mensa der Sekundarschule Marie Gerike hatte sich in einen mittelalterlichen Festsaal verwandelt. Allerdings weder was den baulichen Zustand noch die Lernmethoden an der Schule anging.

Einer der Höhepunkte des Tages der offenen Tür war die Präsentation des Mittelalterprojektes. Eine Woche lang haben sich die Schülerinnen und Schüler der drei sechsten Klassen auf eine Zeitreise in das Mittelalter begeben. In allen Fächern beschäftigten sie sich mit der Epoche. So wurden im Musikunterricht mittelalterliche Lieder geträllert, in Englisch wurde eine Sketch aus der Zeit einstudiert und in Kunst wurde sich mit Wappen und mittelalterlicher Mode beschäftigt. Was die Schüler dabei erarbeitet und gelernt haben zeigten sie am Sonnabendvormittag stolz den Besuchern des Tages der offenen Tür.

Wer vom Mittelalter genug hatte, bekam die Möglichkeit, sich in allen Räumen der vor drei Jahren komplett sanierten Schule umzuschauen: Ob es die eigene Sporthalle, die Hauswirtschaftsräume mit großen Küchen oder die einzelnen Klassenzimmer und Fachkabinette waren. Eltern und künftige Schüler stellten schnell fest, dass die Schule bestens ausgestattet ist.

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Und überall gab es etwas Spannendes zu sehen. In den Physik- und Chemie-Räumen konnte man kniffeligen Experimenten folgen und sich auch selbst einmal ausprobieren, in der Turnhalle stand natürlich der Sport im Mittelpunkt. Hier konnte sich zwischendurch so richtig ausgetobt werden. Dass die moderne Technik längst in die Klassenräume eingezogen ist, machte eine Präsentation der interaktiven Tafeln deutlich.

Aber nicht nur die Sechstklässler hatten sich in der vergangenen Woche mit einem Projekt beschäftigt. Auch die „Neulinge“ aus den fünften Klassen der Marie-Gerike-Sekundarschule hatten eine besondere Woche hinter sich. Sie haben sich mit der einheimischen Natur beschäftigt. Ihre Ergebnisse hatten sie in der Aula ausgestellt.