Haldensleben l Trauernde, Schwerkranke und Sterbende, sowie deren Angehörige, finden ab sofort Rat und Unterstützung beim Ambulanten Hospiz- und Trauerbegleitungsdienst im Mehrgenerationenhaus EHFA in Haldensleben. Die Anlaufstelle der Malteser ist kürzlich offiziell eingeweiht worden. Diakon Bernhard Neumann hielt eine Andacht und segnete im Anschluss das Büro von Gabriele Tanious. Als Koordinatorin wird sie zukünftig für die Organisation der ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleiter zuständig sein.

Die Haldensleberin war sehr froh, dass es für den ambulanten Hospiz- und Trauerbegleitungsdienst nun eine Anlaufstelle in der Stadt gibt. Vom Leben blieben oft nur Scherben übrig. „Aber aus den Scherben kann man wunderschöne Mosaike machen und etwas Neues entstehen lassen“, sagte Gabriele Tanious sichtlich bewegt.

Träger sind die Malteser

Der Hospizdienst wurde in Magdeburg bereits vor 10 Jahren eingerichtet. Anfragen aus Haldensleben und Umgebung seien bisher schwer umzusetzen gewesen, sagte Thomas Glückstein, Diözesan- und Bezirksgeschäftsführer der Malteser in Magdeburg. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, Kooperationspartnern und ehrenamtlichen Helfern und brachte ein Kreuz für die neue Dienststelle mit.

Auch Antje Schmidt betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit. Ab sofort arbeiten sechs ehrenamtliche Trauerbegleiter in Haldensleben, weitere würden dringend gesucht, so die Koordinatorin der Hospizarbeit in Magdeburg. Für die Tätigkeit ist ein Befähigungskurs erforderlich.

Sechs Trauerbegleiter im Einsatz

Dieser beschäftige sich mit „allen Themen des Lebens, Sterbens und was danach kommt“, sagte Antje Schmidt. Interessierte sind eingeladen, sich bei den Maltesern zu melden. Der nächste Kurs startet im September in Magdeburg.