Gewässer

Unseren Flüssen geht es schlecht

Mit dem Internationalen Tag der Flüsse am 25. September soll weltweit an den Wert von Fließgewässern erinnert werden. Warum die meisten Flüsse in Sachsen-Anhalt, darunter auch die Ohre und Bode im Landkreis Börde, in keinem guten ökologischen Zustand sind.

Von Vivian Hömke 23.09.2022, 16:04
Auch in der Ohre, hier in Uthmöden, gibt es immer weniger Fische.
Auch in der Ohre, hier in Uthmöden, gibt es immer weniger Fische. Foto: Julia Schneider

Haldensleben - Es gibt Flussabschnitte, in denen ist es im wahrsten Sinne des Wortes so stickig, dass sich kein einziger Fisch mehr tummelt. In anderen Bereichen gibt es durchaus Fische, aber viele Arten von einst sind verschwunden. Nur drei Prozent der Flüsse und Bäche in Sachsen-Anhalt sind aktuell in einem guten ökologischen Zustand. Vor sechs Jahren waren es noch fünf Prozent. Und das, obwohl die EU mit der sogenannten Europäischen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 das anspruchsvolle Ziel verfolgt, dass bis spätestens 2027 alle europäischen Gewässer in gutem oder sehr gutem Zustand sein sollen.

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