Haldensleben l Seit wenigen Tagen wird die 40-seitige Broschüre verteilt. Zunächst in der Kulturfabrik, dem Mehrgenerationenhaus und dem Bürgerbüro der Stadt. Stück für die Stück soll sie ihren Weg in das ganze Stadtgebiet und in den Landkreis finden. Die Auflage beträgt 7000 Exemplare.

Die Zahl der enthaltenen Veranstaltungen ist leicht gestiegen. Im Vorjahr waren 162 Termine aufgelistet. Wie Renate Schmidt, Leiterin der Abteilung „Kultur, Fremdenverkehr, Soziales“ erklärt, sind auch neue Orte dazu gekommen - zum Beispiel das Schlossrestaurant Hundisburg und das Restaurant Adam im Mehrgenerationenhaus EHFA. „Die Kirchen und die Vereine sind ebenfalls enorm rührig“, so Renate Schmidt.

Alte Bekannte im Kulturkalender

Auf den vorderen Seiten des Kulturkalenders sind spezielle Höhepunkte aufgeführt. Dazu gehört zum Beispiel der Auftritt der Musikerin Viktoriya Yermolyeva am 2. Februar in der Kulturfabrik. Die junge Künstlerin präsentiert Rock- und Heavy Metal-Klassiker auf dem Piano. Am 23. März präsentiert sich ebenfalls in der Kulturfabrik das Trio „Pulsar“ im Rahmen der JazzLounge.

Nicht zuletzt finden sich in der Broschüre viele alte Bekannte: Die Irische Nacht auf Schloss Hundisburg ist 2018 für den 26. Mai angesetzt. Die Sommermusikakademie findet vom 5. bis 19. August statt. Das Altstadtfest folgt vom 24. bis 26. August und das Bahnhofsfest am 13. Oktober. Daneben sind auch viele kleinere Veranstaltungen aufgeführt wie beispielsweise die monatlichen Regionalmärkte.

Literatur und Klamauk

Zu den Besonderheiten gehört, dass es auch 2018 wieder Literaturtage geben soll. Und zwar vom 8. bis 23. September. „Die kamen dieses Jahr so gut an, dass alle gesagt haben: Das ist ein Muss“, berichtet Renate Schmidt. Um das Programm aufzulockern, wurden die Literaturtage dieses Mal aber auf zwei Wochen ausgedehnt.

Zu den persönlichen Favoriten der Abteilungsleiterin gehört das historische Fest „Gertrudium“, das jetzt jährlich stattfindet. „Ich liebe den Landschaftspark Althaldensleben-Hundisburg sehr, und ich finde, er ist überregional noch nicht bekannt genug“, so Renate Schmidt. Ein Teil des Parks verwandelt sich während des „Gertrudiums“ in ein Spektakel zwischen Mittelalter und den 20er Jahren.

Sternenmarkt beginnt Anfang Dezember

Der Sternenmarkt findet 2018 recht früh statt – und zwar vom 1. bis 16. Dezember. Das hat unter anderem kalendarische Gründe. „Wir haben es bisher immer so geregelt, dass der Sternenmarkt zwei Wochen lang ist und drei Wochenenden umfasst. Wenn wir das so beibehalten wollen, können wir die Veranstaltung nur so legen“, verdeutlicht Renate Schmidt. Sonst würde der Markt unmittelbar in das Weihnachtsfest übergehen und den Händlern bliebe unter anderem keine Zeit mehr für den Abbau. Kleiner Trost: Ab 2019 rutscht der Sternenmarkt wieder zeitlich nach hinten.

Der Kulturkalender ist kostenlos. Neben den genannten Stellen liegt er auch in zahlreichen Geschäften aus. Darüber hinaus kann er hier eingesehen werden.