Weferlingen l Seit einigen Jahren schon pflegt das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Weferlingen eine Partnerschaft mit einem Gymnasium in Ufa in der russischen Republik Baschkortostan.

Regelmäßig gibt es seither Besuche und Gegenbesuche, die nicht nur die Kultur des jeweiligen Gastgeberlandes kennenlernen lässt, sondern auch Einblicke ins ganz private Familienleben und in die Gastfreundschaft des größten Landes der Erde gewährt, da die Gäste stets in Gastfamilien ihrer Mitschüler auf Zeit untergebracht sind.

Vergangenen Herbst waren Schüler aus Weferlingen für eine Woche zu Gast in der Millionenstadt Ufa. Die große Gastfreundschaft vor Ort hat schnell aus Partnern Freunde werden lassen.

"Gagarin-Cup" ausgelobt

Mitgebracht haben die Weferlinger Gymnasiasten nicht nur viele Eindrücke, Erlebnisse, Fotos und Souvenirs, sondern auch einen Aufruf zur Teilnahme an einem Malwettbewerb. Der „Gagarin-Cup“ rief die Schüler dazu auf, ihre ganz eigenen Ideen und Vorstellungen vom Weltall zu Papier zu bringen. Die schönsten Arbeiten würden dann von einer Jury ausgewählt und bei der nächsten Weltraum-Mission mit in den Orbit geschossen, so Lehrerin Gabi Anders

Also beteiligten sich einige Weferlinger am Wettbewerb. Russischlehrer Jürgen Wenz sandte die Arbeiten nach Ufa.

Und tatsächlich schaffte es eine Arbeit bis ins Halbfinale. Katharina Wenz aus der 8c schaffte mit ihrem Bild „Die Weiten des Weltalls“ den Sprung unter die Besten.

Bilder aus Ufa in Weferlingen

Aus Ufa schickten die Partner unterdessen eine Auswahl ihrer Bilder, die in dieser Woche in der Alten Turnhalle auf dem Schulgelände für die Gymnasiasten zu einer kleinen Schau zusammengestellt wurden.

Vielfältige Ideen hatten die Teilnehmer phantasievoll umgesetzt in Farben, Formen, Figuren und Objekte rund um das Weltall in all seinen Facetten. Die Russisch lernenden Siebentklässer mit ihrer Lehrerin hatten im Rahmen ihres Unterrichtes Gelegenheit, die Bilder anzuschauen und ihr Lieblingsbild herauszupicken. Die Wahl fiel nicht leicht, denn viele gute Ideen wurden farbenfroh und vielschichtig in Szene gesetzt. Schließlich hatte aber jeder seinen Favoriten auserkoren und konnte auch begründen, warum die Entscheidung zugunsten des Bildes getroffen wurde.