Weferlingen l Anwohner hatten am Dienstag von einer trockenen Wiese am Ortsrand von Weferlingen gleich hinter ihren Grundstücken gegenüber vom Bahnhof Zuckerfabrik Rauch aufsteigen sehen und die Feuerwehr gerufen. Neben der Weferlinger Wehr rückten auch die Wehren aus Grasleben, Oebisfelde, Döhren, Hörsingen, Hödingen und Walbeck an. Fast 50 Kameraden und Kameradinnen waren mit 15 Fahrzeugen gekommen, um den Brand auf der vertrockneten Grasfläche und dem anschließenden Buschwerk zu löschen. Auch auf dem Feldweg, der von der Fabrikstraße hierher führte, hatten die trockenen Grasstreifen gebrannt. Zum Glück fing nicht auch noch der recht trockene Mais auf der anderen Seite des Weges Feuer.

Die Wehren hatten in ihren Tanklöschfahrzeugen mehr als 12.000 Liter Wasser an Bord, sagte Einsatzleiter Matthäus Barnstorff von der Weferlinger Wehr. Aber zusätzlich wurde noch Wasser aus dem Hydranten gebraucht, das habe mit den Döhrenern super geklappt. Die FFW Döhren ist seit kurzem noch mit einem Anhänger mit 1000 Meter Schlauch ausgestattet. Dieser Schlauch musste jetzt zum ersten Mal zum Einsatz ausgerollt werden. Die Kameraden schlossen ihn gleich an einen Hydranten im Gewerbegebiet an und fuhren in Richtung Brandstelle. „Gut, dass wir am Sonntag den Einsatz mit dem neuen Wagen geübt haben“, meinte Wehrleiter Ronny Matschke.

Nach einer guten Stunde hatten die Wehrleute das Feuer eingedämmt und gingen an die Nachlöscharbeiten. Das Feuer hatte sich bis an einen Gartenzaun ausgebreitet, konnte aber rechtzeitig gelöscht werden. Die Brandursache ist noch unklar.

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