Nitzow l Lobende Worte waren nach dem Adventskonzert in der Nitzower Kirche zu hören, denn die Nitzower und auch die Gäste aus nah und fern waren von der Veranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde sehr angetan. Nach dem Kirchenbesuch nutzten alle Besucher die Gelegenheit, sich auf dem Weihnachtsmarkt zu vergnügen und die dort angebotenen Köstlichkeiten zu probieren.

„Die Vereine und auch die Feuerwehr, der Jugendklub, die Volkssolidarität und viele Leute mehr haben sich wieder eingebracht, um den Weihnachtsmarkt zu einem Erfolg werden zu lassen. Ein Dankeschön gebührt allen Helfern und auch der Havelberger Firma HTI, die uns die Weihnachtshütten hierher transportiert hat“, freute sich Ortsbürgermeister Karsten Grey. Ein kühler Wind und später auch noch etwas Regen sorgten dafür, dass der eiserne Ofen in der Mitte des kleinen Weihnachtsmarktes stets dicht umlagert war. Der Glühwein am Stand der Feuerwehr ging weg wie warme Semmeln. Die Erwachsenen hatten sich inzwischen zusammengestellt, hielten ihren wärmenden Glühweinbecher fest und kamen ins vorweihnachtliche Plaudern.

Ein Hauch von Gemütlichkeit lag an diesem 1. Advent in der Luft rund um die Nitzower Dorfkirche. Kurt Kubat hatte wieder seine hübsche Pyramide aufgestellt. Der Weihnachtsmarkt lockte am Nachmittag zahlreiche Gäste an; sie zeigten sich alle in vorweihnachtlicher Laune. Das war auch die beste Zeit für den Weihnachtsmann, der nach seinem Rundgang über den Markt in seinem mit Pelz ausgelegten Stuhl Platz nahm. Die Kinder stellten sich brav bei ihm an, sangen ein Lied oder sagten ein Gedicht auf und erhielten dafür ein kleines Geschenk. Der Nitzower Jugendklub bot Weihnachtsdeko an und Betreuerin Anke Pick hatte in der Hütte auch wieder Platz für einen Basteltisch, an dem die jüngsten Gäste sich kreativ beschäftigen konnten.

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Die Nitzower Seniorin Gretel Sengespeck bot, unterstützt von Anette Wier, wieder ihre hübschen, selbst gefertigten Weihnachtskarten an. Am späten Nachmittag kam dann auch noch die Puppenspielerin Marion Quaiser aus Naundorf bei Seyda und präsentierte den Kindern das Märchen vom Räuber Zottelbart. „Die Handpuppen, Räuber, Kasper, Weihnachtsmann und andere Märchengestalten, sind etwa 70 Zentimeter groß. Es sind Spezialanfertigungen des in Fachkreisen bekannten Puppenmachers Rudolf Wurst aus Kiel. Im Repertoire habe ich zahlreiche Stücke von klassischen Märchen bis hin zu selbst inszenierten Geschichten“, so Marion Quaiser. Über 40 Kinder und zahlreiche Eltern erlebten im Gotteshaus eine vorweihnachtliche Puppentheateraufführung, die allen sehr gut gefiel. Bis in die Abendstunden war auf dem Weihnachtsmarkt die Feierlaune der Nitzower und ihrer Gäste ungebrochen.