Sie haben gespendet:

Markus König, Sven Wuttke, Frau Krauß, Karina Boensch, Kerstin Maslow, Frau Müller, Volkssolidarität, Familie Friedl, Stefan Gildein, Andreas Weiß, Ilka und Tino Rosenburg, Ramona Finger, Gerhard Schulenburg, Nicole Herbst, Anke und Björn Herzer, Frank Hommel, Frau Rieck, Daniel Wittstock, Familie Mewes, Familie Merda, Familie Heyne, Stadtverwaltung Havelberg, Familie Dürkop, Hannes König.

Havelberg l 24 Weihnachtswünsche haben sich erfüllt. Möglich machte dies die Weihnachtsaktion der Vereine „Wir für Havelberg“ und „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit“ gemeinsam mit Andreas Weiß vom „Tintenfass“. Nach der Premiere im vergangenen Jahr hatte es in diesem eine Neuauflage gegeben. Ziel war es, Kindern, die nicht in den Genuss größerer Weihnachtsgeschenke kommen, einen Wunsch zu erfüllen. Dafür wurde mit den beiden Kindertagesstätten „Regenbogen“ und „Zwergenland“ zusammengearbeitet.

Freude bereitet

Im Rathaus kündete ein Weihnachtsbaum von dieser Aktion. An ihm hingen 24 durchsichtige Kugeln, jede stand symbolisch für einen Kinderwunsch. Wer einen Weihnachtswunsch erfüllen wollte, konnte im „Tintenfass“ die Liste einsehen. „Die Bereitschaft zu spenden war sehr groß“, freut sich Karina Boensch vom Verein „Wir für Havelberg“. Hans-Joachim Frey vom Blaue-Herzen-Verein schlüpfte am Vormittag des Heiligen Abends in das Weihnachtsmannkostüm und machte sich auf den Weg, die 24 Kinder zu besuchen. Mit dabei hatte er eine blondgelockte Elfe. Stella-Fiona Witt aus Müggenbusch übernahm gern diesen Part. Ihre Mutti steckt oft im Kostüm des Blauen Herzen – es liegt in der Familie, Kindern Freude zu bereiten.

In Havelberg sowie in Waldfrieden, Vehlgast und Damerow klopften die beiden am Donnerstag an den Türen und wurden überall herzlich begrüßt. Am schönsten waren die strahlenden Augen der Kinder. So freuten sich unter anderem Steven, Lina, Tim, Nelli, Finn, Pascal und Sören über diesen Besuch und die Erfüllung ihrer Wünsche.

Bilder

Aber auch Weihnachtsmann und Elfe hatten viel Freude. „Das hat großen Spaß gemacht“, berichtete Stella am Nachmittag im Seniorenheim Sandau, als sie den Weihnachtsmann immer noch begleitete.

Die Viertklässlerin hatte sich spontan entschieden, noch eine Schicht dranzuhängen, um Freude zu bereiten, bevor das Fest zu Hause in Familie begann. „Ich hoffe, dass ich heute noch den echten Weihnachtsmann sehe“, sagte Stella und verriet, was auf ihrem Wunschzettel steht. Ein Handy, ein Akkordeon und was zum Naschen.

All den Spendern, die Weihnachtswünsche erfüllt haben, gilt ein großes Dankeschön.