Havelberg  l Die Hansestadt blickt in diesem Jahr auf 25 Jahre Städtebausanierung im Bereich Dom und Stadtinsel zurück. Havelberg war 1991 eine der ersten Städte, die in das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen wurde. Spätestens bis zum Jahr 2018 ist das Programm nun abzurechnen. Weitere Bewilligungen wird es nicht mehr geben, hatte das Land der Stadt mitgeteilt. Zur Abrechnung gehört auch eine Dokumentation der eingesetzten Mittel. Dafür ist ein Film geplant.

Dem Bauausschuss lag am Mittwochabend eine Beschlussvorlage für die Filmdokumentation vor. Diese soll von einer Firma aus Stralsund erarbeitet werden. Mit dieser arbeitet der Sanierungsträger BIG Städtebau schon seit längerem zusammen und die Firma hat bereits im Buga-Jahr Aufnahmen in Havelberg angefertigt, berichtete Kämmerin und Bauamtsleiterin Petra Jonschkowski. Spätestens 2018 soll der Film, der auch für die touristische Vermarktung der Stadt eingesetzt werden soll, fertig sein. Mit einer Probeansicht rechnet die Kämmerin für diesen Herbst. Die Kosten liegen bei rund 31200 Euro und werden zu hundert Prozent aus dem Denkmalschutzprogramm gefördert.

Beschluss einstimmig gefasst

Ausschussvorsitzender Uwe Klemm unterstrich die Bedeutung einer solchen Dokumentation. „25 Jahre sind ein ganz schöner Packen. Man bekommt selbst schon gar nicht mehr alles zusammen, was hier passiert ist.“ Der Beschluss zum Film wurde einstimmig gefasst. Der Hauptausschuss berät auf seiner Sitzung am kommenden Montag darüber.

Petra Jonschkowski machte in diesem Zusammenhang auf den „Tag der Städtebausanierung“ aufmerksam, der in Havelberg am Sonnabend, 21. Mai, begangen wird. Treff wird um 10 Uhr im Beguinenhaus am Salzmarkt sein. Geplant ist ein Vergleich von Alt und Neu. Das Motto lautet „25 Jahre Städtebausanierung – Was nun?“ Der Blick soll auf die Dinge gelenkt werden, wo eine Sanierung noch offen ist.