Klietz l „Hier ist alles sehr übersichtlich und nicht mehr so eng“, lobte die Havelbergerin Judith Pagel das neue Domizil der Klietzer Kleider- und Spielzeugbörse. Denn seit dem Vorjahr ist diese in der Turnhalle untergebracht, wo die Muttis nun auch mit dem Kinderwagen durch die gut gefüllten Tischreihen fahren können. Getrennt waren die Auslagen nach Geschlechtern, große Schilder informierten über die Größen. Diesmal gab es Bekleidung für die kalte Jahreszeit, daneben aber auch wieder Bücher, Spielzeug oder Kinderwagen. „Unsere weite Anreise hat sich gelohnt, die Börse hier ist gut sortiert“, lobten die Muttis Johanna Morgenroth und Jessica Wolff aus dem brandenburgischen Wolsier. Ihre großen Taschen waren da schon zum Bersten voll, „jetzt geht es noch zum Spielzeug, dann ist es aber genug“.

Etwa 100 Verkäufer boten ihre Gebrauchtwaren an, zehn Prozent von den Einnahmen fließen an den Ausrichter. Auf knapp 40 Helfer kann Organisatorin und Schulsozialarbeiterin Jacqueline Stempin zählen. Darunter sogar schon die zweite Generation, welche mit Feuereifer dabei ist. Immerhin sechs Stunden hatte das Einräumen am Freitag gedauert, wobei Eltern, Großeltern, Schulmitarbeiter und der Bauhof halfen. Den neuen Hallenboden schützen Teppiche; Tische kamen vom Feuerwehrverein, den Gemeinden Schollene und Klietz sowie dem Heimatverein Neuermark-Lübars.

Schulküche wird mit finanziert

Ausrichter ist der Waldstörche-Förderverein, welcher vom Erlös den nötigen Eigenanteil für die Schulküche beisteuert. Den Ausbau finanziert die Verbandsgemeinde, das Mobiliar kostet zudem etwa 12.000 Euro.

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