Klietz l Viele junge Muttis, aber auch etliche Omas drückten sich bei der Kleider- und Spielzeugbörse in der Grundschule in Klietz  die Klinke in die Hand. „Schon zu Beginn stand eine lange Schlange vor der Tür, die ersten waren bereits eine halbe Stunde vorher da“, berichtete Organisatorin und Schulsozialarbeiterin Jacqueline Stempin. Knapp 40 Helfer zählten zu ihrem Team.

Immerhin 100 Verkäufer boten Bekleidung für die bevorstehende warme Jahreszeit an, ein Prozentsatz des Erlöses geht an die Schule. Sortiert war alles nach Größen und Geschlechtern. Jeder Verkäufer brachte zudem ein Backwerk oder Getränke mit – zum Verkauf im Café zugunsten der Schule. Schön wäre es, wenn noch mehr Mädchenbekleidung ab der Größe 146 angeboten werden könnte.

Käufer kamen teils von weither

Die Käufer reisten teils von weither an, denn auch in Stendal, Genthin, Osterburg und Rathenow war Werbung gemacht worden. Neu war diesmal, dass ein Raum Büchern, Spielen und Puzzles vorbehalten war, hier konnte man ganz in Ruhe stöbern. Neu war zudem ein Männerparkplatz, hier standen Stühle, so dass die Frauen alleine einkaufen gehen konnten. Weitere Ideen sind immer willkommen, dazu lag im Café ein Buch aus.

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Es soll laut den Planungen der Organisatoren übrigens die letzte Börse in der Schule gewesen sein. Die nächste wird am 22. September in der Turnhalle stattfinden. Der große Vorteil: Hier ist alles ebenerdig.