Molkenberg l  Dieser „Klapperstorch“ kann zwar nicht fliegen, aber dafür schwimmen. Denn es ist ein Restaurantschiff, das jetzt zu Ostern in die Saison startet. Inhaber Karsten Steudel und seine Partnerin Michaela Ecke und ihr Team haben in den zurückliegenden Tagen alles startklar gemacht, um Gäste an diesem idyllischen Plätzchen willkommen zu heißen.

Im Jahr 2012 legte der Klapperstorch am Ufer an. Während ein umfangreiches Genehmigungsverfahren lief, machten sich die Eigentümer an die Arbeit. Denn das alte Wohnschiff musste restauranttauglich gemacht werden. Zuvor hatten hier Wasserbauer belebt, es gab kleine Kabinen mit Doppelstockbetten und einen Speiseraum. Daraus wurde ein großer Gastraum und anstelle der kleinen „Gucklöcher“ gibt es große Fenster, aus denen heraus man einen herrlichen Blick hat. Oben auf dem Deck lässt sich die Natur bei schönem Wetter noch besser genießen.

2015

Im Juni 2015 nahmen erstmals Gäste im Schiff Platz. Im vergangenen Jahr war es etwas ruhiger, denn der Klapperstorch musste auf die Werft nach Havelberg, um den Schwimmtauglichkeitstest zu absolvieren. Die Gelegenheit zum Renovieren war günstig.

Während das große Schiff stets im Hafen bleibt, kann man mit der Party-Barkasse auch „in See“ stechen und auf der Lanke und der Havel schippern. Auch Floß und Kanus werden vermietet. Gern wird der Steg von Wasserwanderern zum Anlegen genutzt. Denn es gibt einen kleinen Zeltplatz und ein modernes Gebäude mit Sanitär- und Duschtrakt. Und eine E-Bike-Ladestation. Die wird zunehmend wichtiger. Denn es sind sehr viele Radtouristen, die auf dem Havelradweg in Molkenberg vorbei kommen.

In der Küche wirbelt an dieser Saison ein neuer Koch. Laszlo aus Ungarn bereitet internationale Gerichte vor. Spezialität sind Havelfische, die Fischer Schröder aus Strodehne liefert. Kuchen wird selbst gebacken.

Bis September kann man donnerstags bis sonntags auf dem Klapperstorch die Natur an der Lanke genießen.