Sandau l Der Sandauer Angelverein wurde 1937 ins Leben gerufen. Lediglich ein Jahr später kam Manfred Klink auf die Welt – und der Senior schwang beim Arbeitseinsatz am Vereinsgewässer wieder fleißig die Sense. Den Umgang damit habe er in seiner Lehrausbildung erlernt, berichtet er. Auch Manfred Schulenburg hatte eine Sense mitgebracht, womit beide dem Schilfgürtel am Uferhang zu Leibe rückten.

Etwas komfortabler hatte es Alexander Bahr, er mähte mit der Motorsense. Die anderen Petrijünger räumten das trockene Mähgut beiseite, ein hinter dem Feldweg prasselndes Feuer wurde gleich damit „gefüttert“.

Teich war fast ausgetrocknet

Insgesamt 14 der 76 Mitglieder der Ortsgruppe hatten sich eingefunden. Die Mahd wurde zuvor mit der Naturschutzbehörde abgestimmt, ein großer Teil des Schilfgürtels blieb aber auch stehen. Zwei Stege stehen zum Angeln zur Verfügung, zumeist werden hier Schleie, aber auch Barsche, Hechte, Plötzen, Rotfedern und Aale herausgezogen. Im trockenen Vorjahressommer war das Gewässer fast ausgetrocknet.

Bilder

Ein weites Vereinsgewässer ist der Müllerhafen vorm Elbdeich. Dort sei der Biber übel im Gange, berichteten die Sportfischer. In der Königsallee habe er sogar schon Bäume gefällt, manche waren deshalb mit Draht umwickelt gewesen, welcher seltsamerweise wieder entfernt wurde, informierte Andreas Feindt.

Nach dem Einsatz lud Vorsitzende Steffi Koterba die fleißigen Helfer noch zum gemütlichen Beisammensein ein.