Havelberg/Müggenbusch l Dazu konnte der Vorsitzende Ulrich Kilian zahlreiche Teilnehmer auf dem weitläufigen Reitplatz in Müggenbusch begrüßen. „Aus gesundheitlichen und anderen Gründen haben einige Sponsoren leider absagen müssen“, bedauerte Ehefrau Astrid. Sie hatte die Organisation des beliebten Ausfluges übernommen und überzeugte sich davon, dass auf den Kremsern alles in Ordnung ist.

Enkel mit an Bord

Die Kinder und Enkelkinder der Teilnehmer waren natürlich auch wieder mit dabei, denn eine Ostereiersuche stand ebenfalls auf dem Ausflugsprogramm. Der Führungskremser wurde vom Vorsitzenden Ulrich Kilian selbst gefahren und neben Ehefrau Astrid waren auch drei Enkelkinder der Kilians mit auf dem Wagen.

Drei Kremser unterwegs

„Der zweite Kremser wird von Harald Gahlmann aus Breddin gefahren und Nummer drei ist ein Kremser vom Sandauer Reiterhof, den Joachim Wirtz aus Sydow fährt. Beide Gespannführer sind leidenschaftliche Pferdefreunde und auch bei jeder Reitjagd, die dann im Herbst folgt, dabei und das ehrenamtlich“, freute sich Ulrich Kilian. Begleitet wurden die Kremser von den Reiterinnen und Reitern vom Havelberger Verein und dem Reiterhof Sandau. Christin Hamann, Franziska Beck, Lea Hamann, Rainer Manske und der stellvertretende Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Tino Hamann zählten dazu.

Bilder

Durch die Wälder

Die Kremserfahrt führte, auf einer ausgesuchten und genehmigten Strecke – Havelbergs Revierförster Stefan Swiderski saß als Sponsor mit auf dem Führungskremser – durch die Wälder rund um Müggenbusch und Wöplitz. Von der aus dem Winterschlaf erwachenden Natur war schon einiges zu beobachten, aber auch von den Hinterlassenschaften der letzten Stürme. „Das Aufräumen geht aber zügig voran, obwohl wir viele Gebiete mehrmals beräumen müssen, da die Stürme ja nach und nach kamen“, erzählte Stefan Swiderski.

Naschereien versteckt

Auf der großen Freifläche mitten im Wald, wo auch bei den Reitjagden eine Pause eingelegt wird, war auch bei diesem Ausflug eine Osterpause vorgesehen. Die berittenen Osterhasen hatten hier im Vorfeld für die Jüngsten viel Naschereien im hohen Gras versteckt, und so begann eine wilde Jagd auf die bunten Ostereier. Die Kleinsten bekamen fairerweise von den Größeren etwas ab.

Gemütlicher Ausklang

Nach der schönen Ausfahrt in die Natur, für die Pferde war es auch das erste Mal, trafen sich alle an der Feuerschale vor dem einstigen Feuerwehrdepot. Hier klang der Tag mit Leckerem vom Grill und etwas „Osterwasser“ gemütlich aus.