Havelberg l Zeichnungen und Plastiken des gebürtigen Havelbergers Klaus Thiede, der lange Zeit in Magdeburg wirkte und dort 2016 verstarb, sind noch bis Sonntag, 22. September, im Havelberger Prignitz-Museum zu sehen. „Die Ausstellung kommt sehr gut bei den Besuchern an, die Leute sind begeistert“, hat Museologin Sabine Ball festgestellt. Gestern schauten sich junge Besucher die Werke an. Die Klassen 6a  und 6b des Tangermünder Diesterweg Gymnasiums verbrachten während ihrer dreitägigen Klassenfahrt nach Havelberg einige erlebnisreiche Stunden in Museum und Dom. Sie tauchten ein in die Geschichte der Prignitz, bauten mit Miniaturbacksteinen, probierten sich im Schreiben auf Schiefertafeln aus und testeten ihr Wissen bei einem Quiz. „Das museums­pädagogische Angebot hier ist super. Die Themen werden altersgerecht rübergebracht. Wir sind im ELCH untergebracht, waren gestern auf Kanutour, heute wollen wir noch Radfahren“, berichtet Klassenlehrerin Andrea Niessner, die gemeinsam mit der Mutti Katrin Schinz die Schüler begleitet. Sie ergänzt: „Es gibt hier so viel in der Region zu entdecken. Das zu zeigen, ist uns wichtig.“

Wer sich die Sonderausstellung „Reduktion und Linie“ mit den Werken von Klaus Thiede anschauen möchte, ist bis Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr willkommen. Am Sonnabend anlässlich der Geschichtstagung sogar zu kostenlosem Eintritt. Als nächstes sind eindrucksvolle Naturbilder im Prignitz-Museum zu sehen. Sie stammen von einem der bedeutendsten Naturmaler Europas, Eugen Kisselmann aus Schönberg/Seehausen. Die Eröffnung ist für Sonnabend, 5. Oktober, um 15 Uhr geplant.