„Wie Dampfmaschine und Raumschiff“. Diesen Vergleich zieht der Schönhauser Gemeindearbeiter Mario Pultermann zwischen dem alten Unimog und dem vor wenigen Tagen neu gelieferten Fahrzeug. Das ist jetzt einsatzbereit für den Winterdienst. Der 25 Jahre alte und nicht mehr fahrtüchtige Unimog ist verkauft, die Reparaturkosten waren zuletzt immens. Deshalb hatte der Gemeinderat auch beschlossen, einen Kredit aufzunehmen und zwei neue Fahrzeuge für den Bauhof – den Pritschenwagen und den Unimog – zu kaufen. Auch wenn es sich um den beinahe kleinsten Unimog seiner Art handelt, hat er doch genug Power für alle anstehenden Arbeiten.

Mit der aufwendigen Technik haben sich Mario Pultermann und Ralf Tschentschel inzwischen vertraut gemacht, so dass Schnee geschoben und Salz gestreut werden kann. Dennoch bitten sie die Kraftfahrer bei Glätte um angemessene Geschwindigkeit, „wir können nicht auf jeder Straße die volle Ladung Salz versprühen“. Ist der Winter vorbei, wird der Unimog umgerüstet, damit Straßenränder gemäht sowie Hecken und Büsche verschnitten werden können.

Dass der Bauhof nun mit moderner Technik ausgestattet ist, sagte auch Bürgermeister Jürgen Mund auch auf der Ratssitzung. Die Investition sei zwar hoch, „aber für die kommenden Jahre haben wir dann erst einmal Ruhe und keine Reparaturkosten, die den Haushalt belasten“.

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