Havelberg l Der Zweckverband Breitband Altmark beabsichtigt, ein neues Glasfasernetz bis ins Haus zu bauen. Ronald Haak ist für dieses anspruchsvolle Aufgabengebiet der Projektleiter für das Projektgebiet I – das östlichste Gebiet der Altmark, zu dem unter anderem der gesamte Altkreis Havelberg gehört. „Wir befinden uns gerade in der Ausschreibungsphase, bis Ende 2018 wollen wir die Planer für die insgesamt drei Projektgebiete in der Altmark gefunden haben“, informierte er am Montag im Rahmen eines Gespräches mit Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski. Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, dann im 4. Quartal 2019 mit den Erschließungsarbeiten zu beginnen. Eine grundsätzliche Versorgung bis zum Jahr 2020, wäre dann nicht unrealistisch.

Alle Orte sind eingeplant

Was die Einheitsgemeinde Havelberg betrifft, sind alle Ortschaften und Ortsteile dafür vorgesehen. Außer Warnau, das mit einer Breitbandversorgung bereits sehr gut ausgestattet ist. Eine Ausnahme stellt hier lediglich der Bereich an der Fischerstube dar, der aus diesem Grund ebenfalls einen Bestandteil der neuen Planungen darstellt. Erschlossen werden sollen auch Teile der Stadt Havelberg, in denen das noch nicht geschehen ist: so in den Ortsteilen Müggenbusch und Wöplitz und im Bereich des Weinberges (hinter der alten Badestelle).

Mindestquote muss erfüllt sein

„All das ist aber nur möglich, wenn eine grundsätzliche Voraussetzung dafür erfüllt werden kann“, betont Ronald Haak. „Der Bedarf muss bereits bis Ende Januar 2019 nachgewiesen sein, konkret bedeutet das eine Mindestquote von Interessenten mit abgeschlossenen Vorverträgen.“ Wenn diese Mindestquote nicht erreicht werde, werde auch nicht gebaut, und zwar im gesamten Projektgebiet nicht. Die Fördermittel dafür blieben dann unausgeschöpft. Aus diesem Grund sei es jetzt das oberste Ziel des Zweckverbandes, in jedem Dorf maximale Werbung für das schnelle Internet zu betreiben und Kunden für Vorverträge zu gewinnen.

Sehr hohe Bandbreiten

Die Vorteile für die Verbraucher liegen auf der Hand. Denn das Glasfasernetz des Zweckverbandes Altmark kann heute und in Zukunft sehr hohe Bandbreiten von 1 Gbit/s – das ist extrem hoch und wirklich super schnell – und mehr übertragen und erlaubt damit zum Beispiel uneingeschränkte gleichzeitige Internetnutzung von Fernsehern, Smartphones, Computern, Spielekonsolen und anderes mehr in einem Haushalt.

Vorvertrag ist völlig risikofrei

„Der Abschluss eines Vorvertrages ist für jeden Interessenten völlig risikofrei“, versichert Ronald Haak. Ein solcher kann völlig unabhängig von einem bei einem anderen Anbieter bereits bestehenden Vertrag abgeschlossen werden. Der Neuvertrag werde erst dann aktiviert, wenn der Altvertrag gekündigt und abgelaufen sei. Weitere Vorteile, sich für das schnelle Breitband zu entscheiden, bestehen zudem darin, dass der Anschluss kostenfrei ans Haus gelegt und keine Anschlussgebühr erhoben wird. Allerdings gelte dieses Angebot nur für alle Kunden mit einem Vorvertrag.

Ein Flyer für alle Haushalte

Informationsveranstaltungen wird es wegen der Kürze der Zeit in den genannten Orten nicht geben. Allerdings werde an alle Haushalte hier ein Flyer des Zweckverbandes Breitband Altmark verteilt, in dem sich die wichtigsten Informationen darüber befinden, wie man sich Glasfaser ins Haus holen kann.

Online Interesse bekunden

Bürger können ihr Interesse für einen solchen Anschluss bereits auf der Homepage des Zweckverbandes unter folgender E-Mail anmelden: anfragen@breitband-altmark.de. Auch Vorverträge können hier angefordert werden. Ebenso auf dem Postweg unter der Adresse: Zweckverband Breitband Altmark, Neutorstraße 43, 29410 Salzwedel. Der Netzbetreiber ist DNS:Net aus Berlin. Nur über diesen erfolgt der Abschluss von Vorverträgen – auch online.