Klietz l  Auch wenn die Spender sich an eine lange Schlange vor dem Jugendklub anstellen und längeere Zeit auf Einlass warten mussten, blieben alle geduldig und zeigten Verständnis für die Situation. Mit 62 Spendern, zwei davon zum ersten Mal, war das DRK-Team sehr zufrieden.

Einlass in die Räumlichkeiten bekommt immer nur eine Handvoll Personen, so dass die Abstände mühelos eingehalten werden können. Gleich an der Eingangstür müssen die Spender Fragen zum Gesundheitszustand und möglichen Kontakten mit Corona-Infizierten sowie Auslandsaufenthalten beantwortet werden. Dann Fieber messen, Hände desinfizieren und Schutzmaske anlegen. Jeder erhält einen eigenen Kugelschreiber zum Ausfüllen des Fragebogens. An der nächsten Station nochmals Fieber messen und Piks zur Blutabnahme für den HB-Wert statt im Ohr im Finger – wegen des Sicherheitsabstandes. Auch im Arzt-Raum ein ungewohntes Bild: Dr. Jürgen Gennermann sitzt hinter einer Plexiglas-Scheibe, misst den Blutdruck. Und schaut sich die seit 1. März neuen Fragebögen gut an. Stempel in den Blutspendepass und weiter. Die Mitarbeiter des DRK-Teams aus Dessau, die zum Ansetzen der Kanüle im direkten Kontakt mit dem Spender sind, tragen zusätzlich zu Mundschutz und Handschuhen auch noch eine Plexiglas-Haube vor dem Gesicht. Desinfiziert wird so und so umfassend.

Den Imbiss zum Abschluss erhalten die Spender nicht wie gewohnt am Büfett, sondern in einem Beutel zum Mitnehmen nach Hause. Für den Schluck zu trinken ist genügend Zeit und Platz.

Bilder

Mit „Vielen Dank!“ verabschiedet Annerose Liedtke jeden Spender herzlich – bis zum nächsten Wiedersehen: am 4. Mai in Havelberg, 25. Mai in Schönhausen und 15. Juni in Schollene.