Havelberg l Jetzt ist es schon an den Ortseingängen der B 107 zu erkennen: Havelberg ist Garnisonsstadt. Damit bekennt sich die Hansestadt auch in der Öffentlichkeit ganz klar zur Bundeswehr und ihren Soldaten. „Das war ein Teamgedanke. Wir fühlen uns sauwohl hier, richtig wie zu Hause. Das zeigen wir gern auch nach außen“, nennt der Kommandeur des Panzerpionierbataillons 803 Havelberg, Oberstleutnant Ralph Peter, den Grund dafür, ein neues Begrüßungsschild angeregt zu haben. Das Bataillon hat auch die Bezahlung übernommen. Dankenswerter Weise setzte Werbefachfrau Christine Rattay die Idee kurzfristig sehr gut um, so dass die vielen erwarteten Besucher an diesem Sonnabend, 22. Juni, zum Havelbiwak, die über Havelberg anreisen, die beiden neuen Schilder sehen können.

„Wir fühlen uns seit Jahrzehnten mit den Soldaten verbunden, dass noch niemand vorher auf die Idee gekommen ist, ist erstaunlich“, sagt Bürgermeister Bernd Poloski. Als Garnisonsstadt gilt Havelberg übrigens seit 1685. Bei der Einweihung dabei war am Freitag der Kommandeur der 1. Panzerdivision Oldenburg, Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart. „Es ist großartig, dass diese gelebte Verbundenheit, die ich schon als Brigadekommandeur hier erleben durfte, so zum Ausdruck kommt.“ Beim Einfahren in die Stadt erfolgt der Hinweis auf die Garnison, beim Rausfahren ist „Heimat des Panzerponierbataillons 803“ zu lesen. Das Havelbiwak beginnt am Sonnabend um 11 Uhr auf dem Übungsplatz in Nitzow. Shuttlebusse fahren vom Parkplatz Elbstraße und von der Elb-Havel-Kaserne ab. Vor Ort gibt es keine Parkplätze.

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