Havelberg l Noch zieht dort keiner seine Bahnen: In der Schwimmhalle der Elb-Havel-Kaserne in Havelberg läuft derzeit der Probebetrieb. Die Halle an sich ist bereits saniert. Neue Fliesen auf dem Boden und an den Wänden fallen sofort auf. Im neuen Edelstahlbecken schimmert das Wasser blau. Im Kellerbereich erfolgen derzeit noch Arbeiten in den Umkleiden, den Sanitärbereichen und in der Sauna, berichtet Presseoffizier Stefan Gäde vom Panzerpionierbataillon 803 Havelberg. Einige Wochen dauert es noch, bis der Schwimmbetrieb dort wieder aufgenommen werden kann. „Geplant ist die Übergabe nicht vor dem 1. April.“ Dann aber soll es wieder richtig losgehen, auch mit den Schwimmzeiten für die Bevölkerung dienstags und donnerstags. Im alten Schwimmbecken hatten sich Fliesen an mehreren Stellen gelöst, weshalb es undicht war. Die erforderlichen Reparaturarbeiten im gesamten Bereich wären zu kostenintensiv geworden, weshalb man sich für eine umfassende Sanierung des Gebäudes entschieden hat. Wie es oftmals ist, traten dabei Arbeiten zutage, die zu Verzögerungen führten.

 „Dafür steht uns dann aber bald eine fast neue Schwimmhalle mit Sauna zur Verfügung. Der Vorteil des Edelstahlbeckens ist, dass es langfristig instandsetzungsfrei ist“, so Stefan Gäde. Die Schwimmhalle, an der sich auch der im Jahr 2000 in Betrieb genommene Tauchtopf als einmalige Anlage dieser Art zur Taucherausbildung befindet, wird in erster Linie für die Schwimmausbildung der Soldaten genutzt. Sie müssen Disziplinen nach dem Deutschen Sportabzeichen absolvieren. Dazu zählt das Kleiderschwimmen mit Entkleiden im Wasser. Auch die Soldaten aus Klietz nutzen die Schwimmhalle. Zudem findet der Schwimmunterricht der Grundschule dort statt.