Schönfeld l Wenn es auch nicht in allen Bereichen so gut voran gegangen ist, wie erhofft – die Sanierungsarbeiten im Naherholungsgebiet „Hanauscher Werder“ in Schönfeld nähern sich dem Ende. Am vergangenen Donnerstag wurde die neue Brücke über den Trübengraben eingehoben. Die Anschlüsse vom Erholungsgebiet aus, das Bungalowsiedlung, Wochenendplatz und Kurzzeitcamping bietet, erfolgen. Geplant ist zudem der Wegebau am See entlang nach Kamern, berichtet Platzwart und Ratsmitglied Detlef Riek. In der Ratssitzung am Donnerstag war das Thema. „Im nächsten Frühjahr wollen wir hundert Prozent durchstarten“, hofft er, dass bis dahin tatsächlich alles fertig ist.

Vor drei Jahren zur Flutkatastrophe hatte das Deichbruchwasser aus Fischbeck auch den Campingplatz vollkommen unter Wasser gesetzt. Bevor mit der Sanierung begonnen werden durfte, musste ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, was zum Verlust von Parzellen führte. Aus 100 sind 60 geworden. Detlef Riek hofft trotzdem, dass sich der Platz künftig für die Gemeinde rechnet. Den Campern wurde in den vergangenen drei Jahren einiges an Geduld abverlangt. So ärgert es den Platzwart, dass die Sanierung des Duschhauses mehr Zeit in Anspruch genommen hat als geplant. Jetzt ist es aber fertig. Für das Mehrzweckgebäude mit Gaststätte hofft er, dass es ab Oktober genutzt werden kann. Dort fehlt noch das Inventar. Fertig ist das Verwaltungsgebäude mit der Anmeldung.

„Derzeit befinden wir uns mit dem Wegebau in der Endphase, wir erledigen noch Feinarbeiten“, berichtet er von den Sitzraufen, Müllbehältern und Fahrradständern, die dann an ihren richtigen Platz gebracht werden. Die Bepflanzung mit Bäumen, Hecken und Büschen ist für den Herbst vorgesehen. Noch fehlen auch die Spielgeräte. Die Badestelle am See konnte zu Ferienbeginn in Betrieb gehen.

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