Neuermark-Lübars l Ob unter dem vor der prallenden Sonne schützenden Zelt oder im Dorfgemeinschaftshaus – am frühen Nachmittag füllten sich nach und nach die Plätze. Mit Kaffee und Kuchen eröffnete der Kultur- und Heimatverein Neuermark-Lübars das Dorffest. Frauen aus dem Dorf hatten leckere Kuchen und Torten gebacken. So wie ihnen dankt Vereinsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Kieselbach allen Helfern und Sponsoren, dass sie zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Mit Fischwagen, Eis, Crepes, Hähnchengrill und Süßigkeitenwagen war für Auswahl beim Essen gesorgt.

Vor allem für die Jüngsten, aber auch für die Erwachsenen gab es diverse Angebote. Der Jugendklub hatte Gokarts und Hüpfebälle bereitgestellt. Außerdem luden Betreuerin Jana Buschening und Streetworkerin Anita Kieselbach zum Barfuß-Umstapeln von Cola-Flaschen von einer vollen in eine leere Kiste ein. Da hatten Jüngere mit kleineren Füßen klare Vorteile, wie sich zeigte. Richtig gut machte das zum Beispiel Tobias Pesenecker, der 58 Minuten zum Umstapeln brauchte.

Die Feuerwehr hatte ihre Kegelbahn aufgebaut und lud zu Rundfahrten im Oldtimer ein. Aus Klietz kam der Schießwagen. So mancher probierte sich außerdem im Dreibeinlauf und Ringewerfen aus. Gern ließen sich die Kinder von Mandy Zepernick ein Tattoo auf Arm, Bein oder Bauch sprühen. Am Abend sorgte DJ Wilko Bayer aus Wulkau für die richtige Musik zum Tanzen.

Bilder

18 Mitglieder zählt der Kultur- und Heimatverein derzeit. „Wir würden uns über weitere, vor allem auch jüngere Mitstreiter sehr freuen“, sagte Friedrich-Wilhelm Mewes im Gespräch mit der Volksstimme. Als nächstes ist nach der Sommerpause ein Kegelabend für die Vereinsmitglieder in Hohengöhren geplant, sprach er folgende Termine an. Am letzten Sonnabend im Oktober steigt das Drachenfest am Lübarser Bruch. „Da hatten wir im vorigen Jahr mit 300 Gästen einen Besucherrekord, allerdings hatten nur 30 einen Drachen mit dabei“, wünscht er sich für dieses Jahr noch mehr bunte Flieger am Himmel.

Vorausblickend auf das Dorffest 2017 kündigte der Vereinsvorsitzende an, dass dann – wie in jedem zweiten Jahr – wieder eine Liveband spielen wird.