Neuermark-Lübars l Da brauchten die Kinder erwachsene Hilfe, um die bunten Flieger aufsteigen zu lassen. „Bei weniger Wind ist es leichter“, sagt Hans-Jürgen Hess, der mit Enkel Tim am Sonnabendnachmittag auf dem Deich steht und sich der Herausforderung stellt. Hat es der Drache erst einmal richtig hoch geschafft, bleibt er auch am Himmel steht. Doch der Weg dorthin war wegen der Böen kreuz und quer. So mancher Drachenflügel ist im Sturm gebrochen, was dem Tanz ein rasches Ende bereitete.

Die Kinder störte das nicht – sie hatten auch so genug Spaß. Beim Stockbrotrösten über dem Lagerfeuer beispielsweise. Der Heimatverein hatte dafür gesorgt, dass die kleinen und großen Besucher des Drachenfestes gemütlich beieinander sitzen können. Bei Suppe und Würstchen, Kuchen und Glühwein war es ein geselliges Beisammensein. Unter am Deichfuß war es ganz gut geschützt, so dass der Sturm kaum spürbar war.

Das Drachenfest war die letzte Veranstaltung, zu der der Heimatverein 2017 eingeladen hat. Im Frühjahr wird ein Programm geschmiedet, mit dem den Dorfbewohnern 2018 wieder Freude bereit wird.

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