Havelberg l Und auch der Blick zurück auf die Buga-Zeit mit 6000 Übernachtungen  ist durchaus zufriedenstellend. Die Bundesgartenschau ist Geschichte und vielen Havelbergern und Gästen der Hanse- und Domstadt wird sie in guter Erinnerung bleiben. Das zahlreiche Buga-Besucher wiederkommen wollen, dass haben sie bei ihrem Aufenthalt im Erlebnispädagogischen Centrum Havelberg (ELCH) dem Einrichtungskoordinator Jörg Thiemann versprochen. „Für das kommende Jahr haben sich schon 3000 Gäste zur Übernachtung in unserem Haus angemeldet und ich bin mir sicher, dass die positiven Eindrücke der Buga mit dafür gesorgt haben.“ Das ELCH ist nur eine von zahlreichen Einrichtungen, die von der Bundesgartenschau schwärmen und profitiert haben. In den 177 Buga-Tagen stellte das ELCH nicht nur seine 65 Betten zur Übernachtung zur Verfügung, sondern bot auch zahlreiche zusätzliche Aktionen an: „Wir hatten täglich das Schulmuseum geöffnet, ein Coffee-to-go-Angebot wurde mit selbst gebackenen Kuchen aufgewertet und eine ganztägige WC-Benutzung war ebenfalls gegeben. Zusätzlich hatten wir die Rasenfläche direkt am Spazierweg zum Domareal dem Catering von Michael König zur Verfügung gestellt“, zählt Jörg Thiemann auf. Auf der idyllisch an der Havel gelegenen Rasenfläche standen Tische und Stühle und die Buga-Besucher wurden von einem Fischwagen, einem Imbisswagen und einem Getränkeverkauf versorgt. Auch Michael König und sein Team zeigen sich nach der Buga von der Aktion auf dem Gelände des ELCH sehr zufrieden. „Das Wichtigste war, dass die Gäste zufrieden waren. Das drückten sie immer wieder mit lobenden Worten aus und sie versprachen, wiederzukommen“, sagt Jörg Thiemann.

Viele der insgesamt 6000 Übernachtungsgäste – das waren 1000 mehr als im Vorjahr – verlängerten spontan ihren Aufenthalt in der Einrichtung der Gemeinnützigen paritätischen Integral GmbH. Die Spitzenzeiten im ELCH waren der Herrentag, der 1. und 8. Mai, die Pfingstfeiertage und der 3. Oktober, berichtet Jörg Thiemann. An diesen Wochenenden besuchten einige Hundert Menschen die Kinder- und Jugendeinrichtung an der Havel, „hier war jeden Tag ,Tag der offenen Tür‘“.

Zusätzlich zur Betreuung der Besucher fanden auch noch Veranstaltungen statt. So wurde zum Beispiel der Treff am Lagerfeuer gut angenommen, vorrangig von den Havelbergern, denn zur Abendstunde waren die Buga-Tore ja schon geschlossen. „Uli Kirsch war an drei Abenden dabei und hat das Publikum angenehm unterhalten. Von den heimischen Künstlern oder dehnen, die es einmal werden wollen, hätte ich erwartet, dass sie die Lagerfeuer-Plattform als Start in ihre Karriere intensiver genutzt hätten“, bedauert Jörg Thiemann. Wegen einiger Nachfragen ist geplant, im kommenden Jahr das Lagerfeuer wieder anzufachen und den Treff weiterzuführen.

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Die Kinder- und Jugendreisen standen im ELCH trotz der Buga im Vordergrund. Schul- und Vereinsfahrten, Chöre, Familienveranstaltungen, Tagestouristen, Radfahrer und Buga-Besucher teilten sich das Haus.

Die Lage, die schöne Altstadt und der Buga-Standort Havelberg veranlassten viele Gäste dazu, die Domstadt als Startpunkt für den Besuch der fünf Buga-Städte zu nutzen. „Von uns aus kann öfter Buga sein! Es hat Spaß gemacht! Das kann ich im Namen meines ganzen Teams, auf das ich mich immer verlassen konnte, behaupten“, so Jörg Thiemann.

Durch einige Zertifizierungen wurde der Bekanntheitsgrad des Hauses zusätzlich erhöht.