Klietz l Ein zufriedenes Lächeln huscht über das Gesicht von Egbert Läufer. Einen Moment Pause gönnt er sich und lässt den Blick über den Hof schweifen. „Schön, dass so viele Gäste gekommen sind, auch wenn wir gar nicht so ein aufwendiges Programm wie sonst anbieten konnten.“ Denn der Verein hat sich zu Jahresbeginn neu formiert. Egbert Läufer ist jetzt wieder Vorsitzender der „Dörplüe“, Bürgermeister Hermann Paschke sein Stellvertreter und Jürgen Masch Beisitzer. Mit Hilfe der gesamten Familie Läufer und weiterer engagierter Vereinsmitglieder wurde ein schöner Nachmittag vorbereitet.

Der Gesang der Chorkinder, angeleitet von Carmen Koch, stimmte auf den Nachmittag unter dem Motto „Tolle Knolle“ ein. Die Mädchen und Jungen freuten sich über den Gutschein zum Eisessen als Dankeschön für ihren Auftritt.

Andrang in der Backstube

Kaltes Eis gab es an diesem Nachmittag nicht, dafür aber warmen Kuchen aus dem Backofen. Und auch Torten, die die Frauen der Volkssolidarität gebacken haben, wofür „de Dörplüe“ herzlich danken. In der Backstube hatten Eveline Zakrzewski und ihre Tochter Franziska, Renate Läufer, Hanka Strackhaar, Hildchen Klingenschmidt sowie Gabi und Arienne Kiesling alle Hände voll zu tun. Alles ging weg wie warme Semmeln. Begehrt waren auch Kartoffelsalat und Bratwurst, gegrillt von Thomas Behr, René Schulz, Matthias Simon und Burkhard Wachholz.

Bilder

Aber am leckersten schmeckten den Kindern die selbstgemachten Pommes! Und die Folienkartoffeln mit Kräuterquark. Mit Kartoffeln kann man auch basteln: Kleine Männchen entstanden in der Bastel-Scheune.

Gesundes bei den Kräuterfrauen

Beim Streifzug durch die Ausstellung kamen die Besucher auch bei den Kräuterfrauen vorbei, Christa Wagner hat jetzt Unterstützung von Roswita Müller. Die Ananas-Himbeer-Bowle schmeckte vorzüglich, ebenso Sekt mit Unsterblichkeits-Kraut, Herz-Wein oder die Blütenbowle ohne Alkohol.

Auch Hermann Paschke war am Abend, als alles aufgeräumt war, zufrieden: „Ich bin positiv überrascht. Die vielen Gäste haben bestätigt, dass ihnen solche Feste als Ort der Begegnung wichtig sind und beibehalten werden müssen. Schön, dass auch von außerhalb Besucher gekommen sind.“

Dank allen Mitwirkenden

Der Verein dankt dem Jugendklub für die Absicherung der Kinderspiele, dem Förderverein der Feuerwehr für den Getränkeverkauf, den Mitarbeitern der Flüchtlingsunterkunft für die Betreuung in der Bastelscheune, den Spinnfrauen, den Mitarbeitern vom Museumsdorf Volksdorf bei Hamburg (hier ist Egbert Läufer Museumswart) und allen, die ihren Beitrag zum Gelingen des Festes geleistet haben.

Es wurden auch schon Ideen für die nächste Veranstaltung geschmiedet: Backtag. Und 2018 wird das Hofmuseum 20 Jahre alt.