Havelberg l Im „Black Magic“ in Havelberg wurde dieses Jubiläum am frühen Freitagabend würdig begangen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass der Ortsverein bei Fortsetzung seiner bisherigen tollen Arbeit in 20 Jahren auch auf sein 40-jähriges Bestehen zurückblicken kann“, sagte Bürgermeister Bernd Poloski in seiner Grußrede. Er sei schon seit Jahrzehnten eng mit dem DRK im Kreis und in der Region verbunden: „Vor vielen, vielen Jahren, als es sie selbst auf den kleinen Dörfern gab, war ich für die Grundorganisationen des DRK im Kreis Havelberg verantwortlich“, berichtete er.

"Großen Respekt!"

Die Glückwünsche des Präsidiums des DRK-Kreisverbandes Östliche Altmark überbrachte dessen Präsident, Dr. Dieter Denck, am Freitag persönlich. „Ich habe großen Respekt vor dem, was der kleine Havelberger Ortsverein in 20 Jahren geleistet hat“, lobte er das Engagement vor allem aller ehrenamtlicher Mitarbeiter des DRK in der Domstadt und im Altkreis Havelberg. Durch die gute Arbeit sei hier etwas entstanden, was längst nicht in allen Ortsvereinen selbstverständlich sei. Als Beispiele dafür nannte Dieter Denck unter anderem die in der DRK-Baracke in der Genthiner Straße entstandene Begegnungsstätte oder auch den Blutspendeball – „eine schöne Sache“ –, der regelmäßig stattfindet.

Grüße vom "Wegweiser"

Auch versäumte es der Präsident nicht, Grüße von seinem Vater Dr. Günter Denck auszurichten. „Er war vor 20 Jahren der Mann, der uns den Weg gewiesen hat“, erinnerte Annegret Steffen, die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, in ihrer Festrede. Wegen seines hohen Alters, er befindet sich in seinem 90. Lebensjahr, konnte Günter Denck  leider nicht am Empfang teilnehmen. „Er hat uns aber geschrieben, dass er sich noch recht gut an unsere Gründungsveranstaltung erinnern kann und freut sich sehr darüber, dass der Ortsverein Havelberg ein leistungsfähiger Ortsverein geworden ist“, berichtete Annegret Steffen.

Bilder

Fotos aus zwei Jahrzehnten

Interessiert betrachteten die Gäste der kleinen Jubiläumsfeier nach dem offiziellen Teil auch eine Fotoausstellung, die zeigte, wie sich der Ortsverein in zwei Jahrzehnten entwickelt hat. Für eine passende Umrahmung sorgten Schülerinnen der Kreismusikschule mit ihrer Lehrerin Katharina Stelzer.