Sandau l Mit welcher Schutzbekleidung sich die Feuerwehrleute in der DDR vor den Gefahren der Einsätze schützten und welche Arten es heute davon gibt, das erfuhren die Gäste der Modenschau bei der Feuerwehr Sandau. Anlässlich des Tages der offenen Tür präsentierten Förderverein und die Aktiven dabei unter anderem einen Aktiven unter Vollschutz, im Hitzeschutzanzug sowie im blauen Chemiekalienschutzanzug. Auch der Nachwuchs war mit dabei.

Die blauen Anzüge wurden anschließend nochmals angezogen, denn es wurde die Bekämpfung eines Chemieunfalles demonstriert: Ein Fass mit einer gefährlichen Flüssigkeit war ausgelaufen. Die Gäste sahen beim mühseligen Anziehen der Anzüge zu – dies kann nur mit einem Helfer erfolgen. Dabei packten die Havelberger Aktiven mit zu, welche mit ihrem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) nach Sandau kamen, um damit Rundfahrten zu absolvieren. Auch das einstige W 50-Löschfahrzeug hatten sie für die Technikschau mitgebracht, die „Lotte“ gehört jetzt einem Kameraden.

2020 soll neues Fahrzeug kommen

Fördervereinsvorsitzender Bernd Kandner informierte als Moderator zudem über die drei Sandauer Einsatzfahrzeuge. Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit seinem 500-Liter-Wassertank stammt aus dem Baujahr 1994 – die Sandauer sollen im nächsten Jahr ein neues HLF erhalten. Denn der W 50-Tanker ist noch älter – eine Leihgabe aus dem Feuerwehrmuseum Stendal. Aktuell besitzt die Wehr 26 Aktive sowie eine Kinder- und eine Jugendgruppe. Deren Mitglieder sicherten die Kinderspiele ab: Ein „brennendes Haus“ war zu löschen und Büchsen umzuspritzen. Die Preise stiftete der Förderverein.

Bilder

Erstmals mit am Gerätehaus war Mario Groß, der Angler lud zum Zielwerfen auf die Arenbergscheibe. Das war schwieriger als es aussah, man musste im rechten Moment die Sehne loslassen. Schon immer mit dabei war hingegen die Volkssolidaritätgruppe, welche wieder einen leckeren Kuchenbasar zusammengestellt hatte.