Wust l Diese Neuanschaffungen werden zur großen Herausforderung für die Wuster Kameraden und den neuen Wehrleiter Steffen Gottschalk. Nach zwei Amtszeiten gibt Torsten Reumann die Verantwortung ab und tauscht seine Funktion mit dem bisherigen Stellvertreter Steffen Gottschalk. „Ich trete gern an die Seite“, würdigte Torsten Reumann seinen Nachfolger, der „ebenbürtig neben mir seine Arbeit sehr gewissenhaft ausgeführt hat“. So gab es auch volle Zustimmung bei der Neuwahl am Freitagabend im „Schwarzen Adler“. Anwesend auf der Jahreshauptversammlung waren auch Verbandsgemeinde-Wehrleiter Uwe Engel, Bürgermeisterin Steffi Friedebold, die Mitglieder des Fördervereins und eine Abordnung der befreundeten Milower Wehr.

Gut ausgebildet geht der 34-jährige Steffen Gottschalk an die neuen Aufgaben. Und die werden eine große Herausforderung, wie auch der Fischbecker Wehrleiter und Abschnittsleiter André Köppe deutlich machte. „Das neue Gerätehaus und das neue Fahrzeug brauchen gut ausgebildete Kameraden, Ihr müsst die neue Technik blind beherrschen.“ Wann das sich im Bau befindliche Gerätehaus fertig und das neue Auto geliefert wird, steht noch nicht fest, das Auto wird wohl erst 2020 in Wust anrollen. Also genug Zeit, sich im neuen Gerätehaus einzurichten.

Die Ausbildung führen die Wuster zusammen mit den Sydowern durch, mehrfach im Jahr auch mit Fischbeck. Das erweise sich als effektiv und mache Freude, versicherten die Wehrleiter.

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Glücklicherweise musste die Wuster Wehr 2018 lediglich zu fünf Einsätzen ausrücken – 15 Stunden kamen dabei zusammen. Weitaus länger ist die Liste mit Veranstaltungen und Ausbildungen: immerhin 1053 Stunden leisteten die Kameraden. Sie sind mit sieben einsatzfähigen Atemschutzgeräteträgern, neun Maschinisten, zwei Gerätewarten, zwölf Truppführern, fünf Kettensägenführern, drei Zug- und zwei Gruppenführern sehr gut aufgestellt. Und Nachwuchs ist auch gesichert, „neue Mitglieder sind jederzeit sehr willkommen“, wirbt Steffen Gottschalk fürs Mitmachen in der Wehr.

Der Reigen der Ehrungen und Beförderungen wurde mit Antje Kubon eröffnet. Sie ist seit 50 Jahren Mitglied der Wuster Wehr.