Klietz l Mit der Stationierung der Drehleiter für die Verbandsgemeinde ist den Klietzer Kameraden 2016 eine große Verantwortung auferlegt worden. Seitdem das Fahrzeug im Gerätehaus steht, wird regelmäßig geübt, damit die Klietzer sicher im Umgang mit der Technik sind und auch in luftiger Höhe jeder Handgriff sitzt. Wehrleiter Frank Ulrich dankte auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend den Kameraden, die bereit sind, auch 2017 hier zusätzliche Ausbildungsstunden zu leisten. Denn auch die regulären Ausbildungen dürfen nicht zu kurz kommen. So nehmen die Klietzer dieses Jahr an Lehrgängen Sprechfunker, Technische Hilfeleistung, Atemschutzgeräteträger und Gruppenführer teil, zwei weitere Kameraden absolvieren die Drehleiterausbildung.

19 Einsätze im letzten Jahr

19mal mussten die Klietzer im vergangenen Jahr ausrücken, 429 Stunden sind dabei zusammengekommen. Bei neun Bränden, sechs Hilfeleistungen und vier Verkehrsunfällen war die Wehr gefragt, drei Übungen fanden ebenfalls statt.

37 Ausbildungsabende standen auf dem Plan. Dabei sind 949 Stunden zusammengekommen. Zusammengerechnet also 1451 Stunden, die die Mitglieder der Klietzer Feuerwehr ehrenamtlich leisteten.

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Zehn kulturelle Veranstaltungen

Und dann sind da auch noch die zehn Veranstaltungen, mit denen die Feuerwehr das Gemeindeleben bereichert hat. Vor allem der Tag der offenen Tür im Sommer stellte sich als Besuchermagnet heraus. Deshalb öffnet die Wehr auch im kommenden Sommer wieder die Türen. Auch der Feuerwehrball fand Zuspruch und findet 2017 Wiederholung.

Interessant im vergangenen Jahr war auch die Dokumentation für Studenten, die den Feuerwehreinsatz bei einem Autounfall filmten.

Dass das Durchschnittsalter der Kameraden bei 35,8 Jahren liegt, freut die Wehrleitung, denn es ist ein verhältnismäßig junge Truppe, die bereitsteht, um anderen zu helfen. Drei neue Kameraden haben ihren Spind im Gerätehaus, neben Tim Schade aus der Jugendwehr sind es Normen Zink und Alexander Bartsch.

In puncto Ausrüstung hofft Frank Ulrich, dass die Drehleiter bald nachgerüstet wird, damit sie voll einsatzbereit ist. Bis 2018 soll der LF 20 mit neuem Schneider und Spreizer und den Dingen, die für eine vollständige Ausrüstung noch fehlen, bestückt sein. Ein altes Fahrzeug wird ausgemustert. „Man darf in Zeiten knapper Kassen kein Pessimist sein, anderen Wehren geht es bei der Ausstattung schlechter als uns“, hofft Frank Ulrich, dass die im Haushalt der Verbandsgemeinde für 2017 eingeplanten Anschaffungen auch tatsächlich umgesetzt werden.

Jugendwehr: Drei Neuzugänge

Zwölf Mitglieder hat die Klietzer Jugendwehr. Mit Uwe Brendel gibt es nur einen Jugendwart – eine zweite Person in dieser Position wäre wünschenswert, damit die alle zwei Wochen stattfindende Ausbildung nicht ausfallen muss, weil der Jugendwart verhindert ist. Das war 2016 wiederholt der Fall, weil Uwe Brendel für die neue Drehleiter der Verbandsgemeinde geschult werden musste.

Die Jugendlichen unterstützen die Erwachsenen bei allen Aktivitäten. Besonders viel Freude hatten sie im Sommer beim Tag der offenen Tür, als sie vor Publikum einen großen Einsatz demonstrieren konnten. Mit Tim Schade wurde ein Jugendlicher in die Reihen der Aktiven übergeben. Und es gab auch drei Neuzugänge beim Nachwuchs: Sebastian Dörfer sowie Nick und Lion Blümner. Die Klietzer wollen auch 2017 bei allen Wettbewerben der Jugendwehren des Landkreises ein gutes Bild von sich abgeben, auch beim Ausscheid im Löschangriff am 13. Mai in Kamern. Hier hatten sie in den letzten Jahren stets ganz oben auf dem Treppchen gestanden.

Jugendsprecher Maurice Salzmann dankte zum Ende seiner Rede Uwe Brendel, der viel Zeit investiert, um die Ausbildung attraktiv zu gestalten. Dank ging auch an Tobias Gäde, Raphael Schade und Senior Werner Schwarz.