Hohengöhren l Mit solch enormer Resonanz hatten die Gastgeber vom Förderverein der Hohengöhrener Feuerwehr nicht gerechnet: Immerhin 16 Männer- und 4 Frauenmannschaften hatten sich diesmal angemeldet, zur Premiere 2017 waren zwölf erschienen. Mit Wolsier und Kirchmöser waren jetzt auch zwei Teams aus dem Brandenburgischen darunter, die Wehr aus Wiepke bei Gardelegen hatte ebenfalls eine recht weite Anreise in Kauf genommen.

Peter Hackel vom gastgebenden Förderverein begrüßte die Wettkämpfer unter Flutlicht auf dem Sportplatz. Ein Dankeschön ging an alle Helfer, welche auch die Versorgung der zahlreichen Gäste absicherten, sowie an die Sponsoren. Sie hatten Sachpreise für die drei Erstplatzierten zur Verfügung gestellt: Unter anderem ein Spanferkel für den Sieger bei den Männern oder eine Fischplatte für die schnellsten Frauen.

Für die Wettkampfauswertung hatten sich die Gastgeber extra ein Computerprogramm schreiben lassen, so dass die Ergebnisse umgehend auf einer Leinwand zu lesen waren. Die Daten wurden von der Zieleinrichtung gleich an den PC übermittelt: Zehn Liter Wasser mussten im Behälter sein, dann wurde die Zeit gestoppt und eine Rundumleuchte ging an.

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Zur Sicherheit standen aber auch zwei Kampfrichter bereit und stoppten die Zeit per Hand.hauptkampfrichter war Jürgen Kleinau, den PC bediente Stefan Thomas. Letzterer sollte eigentlich mit im gastgebenden Männerteam laufen, hatte sich vorab aber verletzt.

Sechs Sekunden schneller als die Zweitplatzie

Pokalverteidiger Miltern musste in diesem Jahr den Stendalern den Siegerplatz überlassen, diese konnten sich im zweiten Lauf nochmals um drei Sekunden auf 26,42 Sekunden verbessern. Miltern erkämpfte 27,33 Sekunden, auf dem dritten Platz landeten die Gastgeber mit 28,55 Sekunden.

Die Frauen aus Hohengöhren jedoch ließen auch in diesem Jahr mit ihrer Zeit von 39,91 Sekunden nichts anbrennen und liefen den anderen drei Mannschaften mit sechs Sekunden Abstand davon. Natürlich war die Freunde unter den Fans darüber groß. Zweiter wurde hier Bindfelde mit 45,9 Sekunden.

Klietzer erkämpfen 4. Platz

Aus der Verbandsgemeinde waren zudem Schönhausen und die „Blauhelme“ aus Klietz vertreten, letztere erkämpften sich mit 30,58 Sekunden den 4. Platz. Erstmals mit dabei war zudem das Team aus dem benachbarten Neuermark-Lübars, welches mit 88 Sekunden abgeschlagen auf dem letzten Platz landete. Die Einheitsgemeinde Havelberg wurde durch das Team „Garz und Freunde“ vertreten, sie landeten auf dem 8. Platz.

Der Clou des Abends war Starter und Stadionsprecher Maik Mangelsdorf aus Fischbeck: Er kommentierte mit spitzer Zunge und Berliner Schnauze. „Rennen tun die, als ob et da hinten Freibier jibt“ hieß es zum Beispiel bei Neuermark-Lübars. Oder zu Borstel: „Man könnte denken, die ham jeübt.“ Und bei den Tangermünder Frauen: „Meine Fresse, die geben sich richtig Mühe!“

Die Resonanz unter den Teams war durchweg positiv – man sieht sich 2019 wieder!