Klietz/Fischbeck l  Daraufhin öffneten auch die Klietzer und Fischbecker Feuerwehrleute Tore und Türen ihrer Gerätehäuser, gemeinsam mit den Aktiven und dem Nachwuchs waren auch die Fördervereine mit Versorgungsständen präsent.

Den Gästen in Klietz wurde ein vielfältiges Angebot unterbreitet. Vor Ort waren Ulf Hammermeister und Tobias Eckart von der örtlichen Feuerwache der Bundeswehr, um ihre Wärmebildkamera vorzuführen. Solch Gerät will sich die Verbandsgemeinde jetzt auch anschaffen.

Ihre Ausrüstung präsentierten die Polizisten Thomas Wende und Ralph Hübner, mit dabei war zudem die Kreisverkehrswacht, welche zu einem Radrundkurs einlud, hier konnte man auch Brettchen bemalen.

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Neuen Kleinbus übergeben

Alle fünf Einsatzfahrzeuge der Klietzer durften besichtigt werden. Darunter auch der vom Förderverein der Wehr für 15.000 Euro angeschaffte Kleinbus, welcher vom Wehrleiter Frank Ulrich bei der Gelegenheit ganz offiziell an die Verbandsgemeindebürgermeisterin Steffi Friedebold übergeben wurde. Denn die Verbandsgemeinde ist Träger der Feuerwehr und weil der Kleinbus auch als Einsatzfahrzeug genutzt wird, muss dieser in deren Besitz übergehen. Ein Vertrag regelt, dass der Verein das Fahrzeug aber auch für seine Zwecke nutzen kann.

Rege nachgefragt waren die Rundfahrten im Korb der Drehleiter – und natürlich auch die Erbsensuppe aus der Feldküche. Die Kinder durften gratis Makkaroni mit Tomatensoße essen. Und auch einen Kuchenbasar gab es.

Sirene rief zum Hausbrand

Nach dem Mittag heulte plötzlich die Sirene – ein Häuschen auf dem Parkplatz stand in Flammen. Jetzt schlug die Stunde für den Nachwuchs: Die von Enrico Dörfer geleitete Jugendwehr kam im Löschfahrzeug angefahren und nahm die Brandbekämpfung auf.

Die Gäste konnten sich an einem Quiz beteiligen, wobei man wissen sollte, wie viele Einsatzhelme (33) im Gerätehaus sind, wann die Wehr gegründet wurde (1924) oder wie viele Aktive (33) sie hat. Detlef Sandrock schaffte 62 Punkte.

Modenschau in Fischbeck

Betrieb herrschte am Samstagnachmittag auch am Fischbecker Gerätehaus. Wehrleiter André Köppe moderierte eine Modenschau der besonderen Art: Die Einsatzbekleidungen seiner Aktiven und des Nachwuchses wurden vorgestellt. Zuerst stellten sich Fiete Merten und Nike Lüderwald von der im Vorjahr gegründeten und derzeit fünf Mitglieder starken Kinderwehr vor, welche von Kathrin Köppe geleitet wird. Es folgte die von Christopher Rzys­ki geleitete Jugendwehr mit den „Dressmans“ Max Rente und Dominik Gurke.

Danach betraten die Aktiven den „Laufsteg“ – die beigen Uniformen der Fischbecker sind einmalig im Landkreis (und werden später mal durch blaue ersetzt). Die Einsatzbekleidung gab es normal (Christopher Rzyski), mit Atemschutz­ausrüstung (Guido Neuer) und mit Hitzeschutz (Hannes Rückert) sowie mit Wathose (Willi Spormann), mit Kettensäge (Stefan Merten) und als Bootsführer (Lucas Heidensohn).

Die Gäste – darunter auch eine Truppe der Wehr aus Hohengöhren – konnten draußen mit dem schweren Spreizgerät einen Wasserbecher transportieren und die Kinder mit Feuerpatschen einen Ball über eine Slalomstrecke treiben. Auch hier war der Förderverein mit von der Partie, die Mitglieder grillten und boten einen Kuchenbasar an.