Havelberg l 14 teilnehmende Teams – schon aus dieser Tatsache heraus war für Spannung und auch für beste Stimmung gesorgt. Zu letzterer trug zudem Sven Hetke, Geschäftsführer der Havelberger Firma Hoch-, Tief- und Ingenieurbau (HTI), bei, der nicht nur eine eigene Mannschaft an den Start schickte, sondern mit insgesamt 70 Litern Freibier auch für einen willkommenen „Durstlöscher“ für alle Teilnehmer am Fischerstechen sorgte. Gleich zur Eröffnung der Veranstaltung wurde das erste Fass angestochen und auf das Gelingen des Wettbewerbes angestoßen.

Guter Blick auf das Geschehen

Während sich die Aktiven aller Teams zunächst am Bootssteg der Spülinsel aufhielten, fand der Wettstreit unmittelbar in Höhe der Uferstraße statt. So hatten die zahlreichen Zuschauer hier stets einen guten Blick auf das Geschehen. Und belohnten jeden „Abwurf“ eines Stechers mit Jubelrufen und großem Beifall.

Zweimal Platz 3

Letztlich konnten sich „Die Ruder-Recken“ von der Ruderriege Havelberg durchsetzen und den schicken von der Kreissparkasse Stendal gestifteten Wanderpokal sowie acht Eintrittskarten für die Landesgartenschau 2019 in Wittstock (Brandenburg) entgegennehmen. Knapp geschlagen kam die SG Freizeit Havelberg auf Platz 2. Und weil im Kleinen Finale um Platz 3 beide Stecher zugleich ins Wasser abtauchten, wurde entschieden, dass es zwei dritte Plätze gibt: zum einen für das „Team HTI“ und zum anderen für das Team „Stolz auf Holz“.

Bilder

Spielfreier Tag passte prima

„Das hat uns allen großen Spaß bereitet, auch wenn es bei uns zu keinem Preis gereicht hat“, kommentierte Peter Rollenhagen den „jederzeit fairen Wettstreit“ auf dem Wasser. „Es passte wunderbar, dass wir heute spielfrei hatten.“ Somit konnten der FSV Havelberg beziehungsweise die Spielgemeinschaft FSV Havelberg/Empor Kamern gleich mit zwei Vertretungen an den Start gehen.

Fortsetzung in 2019

„Einhellige Meinung der Teilnehmer war, dass es eine rundum gelungene Sache war und die Begeisterung am Fischerstechen bei ihnen von Minute zu Minute gestiegen ist“, resümierte Herbert Luksch vom Havelberger Wassersportverein, einer der Hauptorganisatoren. Aus diesem Grund ist für 2019 auch an eine Fortsetzung gedacht. Allerdings müsste dann mehr Zeit dafür eingeplant werden.

Kritik an Beschallung

Kritisiert wurde von den Teilnehmern die Beschallung, die auf der Spülinsel fast gar nicht und im Bereich an der Uferstraße nur schlecht zu verstehen war. „Im nächsten Jahr werden wir diese aus diesem Grund selbst in die Hand nehmen“, so Herbert Luksch.