Scharlibbe l Der Beginn verlief allerdings nicht gerade vielversprechend. Denn am Vormittag hielten die gut 30 Händler fast vergeblich Ausschau nach Kundschaft. Bei Nieselregen und leichtem Nebel hatten sich nur wenige Neugierige auf das Areal verirrt.

Fortsetzung folgt

Das änderte sich, als die Sonne sich um die Mittagszeit herum entschloss, ihre Strahlen zur Erde zu schicken. „Das rettete uns die Veranstaltung“, freute sich Dirk Hoffmann von den „Scharlibber Freunden“, die in Zusammenarbeit mit Flugplatzbetreiber Peter Richter das Event aus der Taufe gehoben hatten. Immer und immer mehr Leute bevölkerten nun das für das Markttreiben vorbereitete Gelände. „So hat sich die Anreise für die Händler doch noch gelohnt, und auch das ganze Drumherum mit Fallschirmabsprung, Rundflügen und Verpflegungsständen machte sich bezahlt“, resümierte Dirk Hoffmann. „Unser Bestreben ist, diese Veranstaltung Jahr für Jahr fortzuführen“, sagte er im Gespräch mit der Volksstimme.

15 Flugzeuge landen

So ganz nebenbei fand beim 1. Klietz/Scharlibber Floh- und Trödelmarkt auch noch ein kleines Fliegertreffen statt. „15 Kleinflugzeuge aus Orten der ganzen Republik sind gelandet“, berichtete Peter Richter froh gelaunt. Piloten aus Braunschweig, Salzgitter, Saarmund oder Fehrbellin, um nur einige zu nennen, schauten in Scharlibbe vorbei. Und gewährten Interessierten auch Einblicke in ihre Maschinen. Für den Clou dabei sorgte ein Pilot aus Braunschweig. Denn er war mit dem kleinsten zweimotorigen Flugzeug der Welt, einer „Cri-Cri“ angereist, die mit zwei jeweils 23 PS starken Rasenmähermotoren angetrieben wird und in die außer dem Piloten nichts anderes mehr hineinpasst. Viele Besucher kamen aus dem Staunen nicht heraus, denn diese Maschine hätte man ohne weiteres auch für ein Modellflugzeug halten können.

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Insgesamt zeigte sich auch der Inhaber des Kleinflugplatzes mit dem Besuch und dem Ablauf des Markttages auf seinem Areal zufrieden. „Aus meiner Sicht sollten dieser ersten Auflage des Floh- und Trödelmarktes unbedingt noch weitere folgen“, meinte er.

Paddeltour nach Strodehne

Die „Scharlibber Freunde“ stecken unterdessen bereits voll in den Vorbereitungen für ihre nächste Veranstaltung. „Das ist eine Paddeltour in einem 10er Canadier, die von Havelberg aus für drei Tage, vom 28. bis zum 30. Juli, zum Havelfest nach Strodehne führt“, informierte Dirk Hoffmann. Übernachtet wird in Zelten. Fünf Mitfahrer dafür werden noch gesucht. Interessenten werden gebeten, sich unter Tel. 0175/662 94 86 zu melden.