Havelberg l Die zweiwöchigen Ferien sind für Verschönerungsarbeiten genutzt worden. Im oberen und unteren Flur des Schulgebäudes riecht es nach frischer Farbe. Seit dem 4. Oktober hat die Firma von Andreas Lustig aus Havelberg hier alles komplett neu gemalert; im unteren Flur sind neben den Wänden auch gleich die Klassentüren mitgemacht worden. Inbegriffen in diese Arbeiten waren zudem der Aufgang und das Treppenhaus in diesem Bereich. Pünktlich ist alles fertig geworden – am 12. Oktober hatten die Maler ihre Tätigkeiten beendet. Elektrofachmann Ralf Westphal aus Nitzow konnte hier somit an den Decken auch gleich noch alte Leuchtmittel gegen modernere austauschen.

Neue Garderoben sind bestellt

Was auf den Fluren jetzt noch fehlt, das sind die Garderoben vor den Klassenräumen und eine lebendige, frohe Gestaltung der kahlen Wände. „Nagelneue Garderoben sind bestellt“, berichtet Schulleiter Lothar Riemann, „in etwa zwei Wochen sollen sie geliefert werden. Bis dahin stehen für die Zeit des Unterrichts die mobilen Garderoben des städtischen Hortes zur Verfügung.“

Für die Flurgestaltung könnten die Schüler im Unterricht gemeinsam mit ihren Lehrern selbst schöne Ideen entwickeln und dann umsetzen.

Bilder

Neues Mobiliar für drei Räume

Froh ist der Schulleiter auch darüber, dass zu Beginn der Ferien drei Klassenräume im Altbau (die beiden der vierten Klassen und einer der zweiten Klassen) bis auf die Tafel komplett neues Inventar erhalten haben. Die Ausstattung der Klassenräume damit hatte sich etwas verzögert, weil bei der ersten Lieferung nur ein Teil des angekündigten Mobiliars zur Schule gebracht worden war. „Schön wäre es, wenn nun in den nächsten Jahren auch in den anderen Klassenräumen noch Alt gegen Neu ausgetauscht werden könnte“, wünscht sich Lothar Riemann.

Eine große Tauschaktion wird es übrigens auch noch am Montag geben. Denn nicht alles ausgeräumte Mobilar ist so schlecht, dass es gleich weggeworfen werden muss. „Einige Lehrer haben schon ihr Interesse angemeldet, aus ihren Klassenräumen dann Uralt gegen Alt auswechseln zu wollen“, so Lothar Riemann.

Nachbardach ist schwer beschädigt

Sorgen bereitet ihm allerdings, was „Xavier“ am Dach des Nachbargebäudes, der alten Sekundarschule, angerichtet hat. Zahlreiche Ziegel sind abgedeckt worden, viele Löcher machen sich im Dach sichtbar. Regen und Schnee und damit viel Feuchtigkeit könnten ungehindert eindringen. „Das macht die Sanierung, wenn es denn eine geben wird, nicht einfacher“, kommentiert er.