Schönhausen l An diesem dritten „Tag des Handballs“, zu welchem der Deutsche Handball Bund deutschlandweit aufgerufen hatte, wurde erstmals der Hanniball-Pass verteilt. Die Schönhauser Preußen-Handballer waren mit die ersten, welche dieses neue Handball-Spielabzeichen nach bestandener Prüfung an die junge Generation verteilen durften. Deutschlandweit waren 170 Vereine beteiligt, im Landkreis waren die Preußen die einzigen Teilnehmer.

An fünf Stationen durften Kinder ab einem Alter von fünf Jahren zeigen, wie gut sie mit dem Handball umgehen können. An einer mussten mit dem Ball Kegel von einer Bank geworfen werden, an der nächsten war der Ball im Slalomlauf zu prellen. Bei Mathias Matzke musste der Ball gegen eine Bank geworfen und wieder aufgefangen werden.

Knapp 50 Kinder machen mit

Knapp 50 Kinder hatten sich an der Abnahme des Hanniball-Passes beteiligt, 29 von ihnen haben ihn am Ende errungen. Darunter waren acht goldene und 13 silberne Abzeichen. Vor allem die Jüngeren schafften die Anforderungen noch nicht – laut DHB-Vorgabe sollten sich Kinder erst ab einem Alter von 7 Jahren beteiligen, in Schönhausen durfte man aber schon ab 5 Jahren mitmachen.

„Handballzwerge“ sind neu dabei

Denn diese Altersgruppe ist auch in der im Aufbau befindlichen Nachwuchsgruppe vertreten. Hier sind Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren bei den „Handballzwergen“ willkommen. Trainiert werden sie von Anja Wachholz und Steffen Arndt, als neue Helferin fungiert zudem Lara Engel. Vielleicht haben sich beim Handball-Tag noch weitere junge Handballtalente gefunden?

Zu einem richtig „runden“ Handball-Tag gehört natürlich auch ein Handballspiel. Ein solches absolvierten die von Steffen Arndt trainierten Preußen am Abend vor etwa 90 Zuschauern gegen den SV Diesdorf. Und krönten diesen Tag dann auch noch mit einem tollen 28:23-Heimsieg!

Preußen auf Platz 3

In der 2. Nord-Liga, in welcher die Preußen um Punkte kämpfen, sind insgesamt neun Mannschaften vertreten, die Preußen befinden sich weiterhin auf Platz 3. Zum Kader gehören zwölf Spieler. Die Resonanz der Zuschauer ist weiterhin ungebrochen, bei seinen Heimspielen kann das Team auf die Unterstützung von jeweils rund 100 Fans zählen.