Havelberg l Zahlreiche sportbegeisterte Athleten aus ganz Deutschland waren in die Domstadt gekommen, um ihre Kräfte beim größten Sport­event Havelbergs zu messen.

Weniger Starter in diesem Jahr

„Einige Sportler, die fest zugesagt hatten, sind leider nicht erschienen und daher sind es in diesem Jahr auch etwas weniger Starter“, bedauerte Janet Czapura vom Havelberger Verein. Sie hatte mit Marlen Wege die Anmeldung und Ausgabe der Startnummern und Transponder unter sich.

Alles bestens vorbereitet

Organisator Ingo Döring vom Verein Radsportklub 1891 „Orkan“ Havelberg hatte mit seinem Team, einigen weiteren Helfern und dem städtischen Bauhof alles aufs Beste vorbereitet. Absprachen mit der Polizei, dem Wasserschutz und der Wasserwacht wurden im Vorfeld geführt, um die Schwimm-, Rad- und Laufstrecken wettkampftauglich und verkehrssicher herzurichten.

Bilder

Aufwärmen war angesagt

Auch in diesem Jahr wurden die ersten Teilnehmer vom immer gut gelaunten Moderator Andreas Clauß begrüßt. Es war kühl zum Wettkampfbeginn, daher waren auch Neoprenanzüge erlaubt, und so wärmten sich die Teilnehmer für den Havelhammer, der zuerst startete, etwas auf, waren aber trotzdem guter Dinge. So auch Uwe Hinze aus Lengede, der mit 220 Kilometern einen weiten Anreiseweg hatte. „Ich bin zum ersten Mal hier in Havelberg dabei und es gefällt mir sehr gut. Alles, was im Umkreis von 300 Kilometern liegt, probiere ich gerne mal aus“, sagte der 57-jährige Triathlet.

Fernsehen mit dabei

Der MDR war ebenfalls mit dabei und begleitete in diesem Jahr einen Teilnehmer am Havelhammer vom Start bis zum Ziel. Versorger, Sportartikelanbieter und eine große Hüpfburg für die kleinsten Teilnehmer durften auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Schöner Einstieg für Kinder

In der Wechselzone, im Bereich der Teilnehmer am kleinen Triathlon, bereiteten sich die beiden 8-jährigen Paul und Amelie Fritze – sie sind Cousin und Cousine aus Wöplitz und Müggenbusch – auf den Wettbewerb vor. „Wir sind zum ersten Mal dabei, aber wir freuen uns auf den Triathlon“, strahlten die Kinder. Auch die 9-jährige Rike Wiedenhöft, die ebenso wie ihre Mutti an den Start ging, war voller Erwartungen, denn sie war mit drei Jahren bereits sportlich unterwegs. „Rike hat schon einige Wettbewerbe gewonnen und gerade hier in Havelberg ist es mit dem kleinen Triathlon sehr gut, denn die Eltern können den Kindern einen schönen Einstieg ermöglichen. Das ist bei anderen Triathlons leider nicht möglich“, lobte sie die Havelberger Veranstaltung.

44 Kilometer auf dem Rad

Inzwischen war der Start zum Havelhammer erfolgt und die Schwimmer umrundeten die Spülinsel. Dann ging es in die Wechselzone und das Radfahren über 44 Kilometer folgte. Nach der Laufstrecke von 10,5 Kilometer kam Sebastian Kestner, von Fahrrad Magdeburg, mit einer Zeit von 2:04:53 Std. als Erster ins Ziel und wurde Sieger beim Havelhammer.

Maik Löwe siegt beim Hafentriathlon

Die Teilnehmer am Hafen­triathlon hatten bei ihrem Start, der im Winterhafen auf der Höhe des „Elbkaiser“ begann, schon die Sonne im Rücken. Und die meinte es dann etwas später auch sehr gut mit allen Sportlern und einigen Zuschauern. Hier siegte zum Schluss Maik Löwe von der Gänsefurther Sportbewegung. Der Havelberger Tino Rosenburg erkämpfte sich Platz 17.