Elternkuratorium des Klietzer Kindergartens organisierte geselligen Nachmittag auf dem Hof des "Storchennestes"

Herbstfest: Kastanienketten und Kürbissuppe

Von Anke Schleusner-Reinfeldt

Buntes Herbstlaub und eine Sonne, die Ende Oktober noch einmal ihr Bestes gab, bildete den passenden Rahmen für das Herbstfest im Klietzer Kindergarten.

Klietz l Elternkuratorium und Erzieherinnen bereiteten den Kindern und erwachsenen Gästen einen schönen Freitagnachmittag. Zunächst ließen sich alle den leckeren Kuchen schmecken, den die Mütter gebacken hatten. Den Eltern und Großeltern machte es Spaß, den Steppkes zuzuschauen. Denn die tollten vergnügt über den Spielplatz und konnten kreativ tätig sein. Beispielsweise beim Bedrucken von Kopfschmuck mittels Kartoffel und Farbe. Dazu passten bestens die Kastanienketten, die die Kinder auffädeln konnten. Die Früchte hatten die Mädchen und Jungen des "Storchennestes" selbst gesammelt.

Etwas später kamen dann noch Kameraden der örtlichen Feuerwehr vorbei und entzündeten Holz in Körben, so dass die Kinder Stockbrot über den Flammen rösten konnten. Zu dieser späteren Stunde boten die Eltern dann Kartoffel- und Kürbissuppe an, die sie selbst zubereitet hatten. Beispielsweise Peter Handrick. Er hatte Kürbis, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Rinderbrühe gemischt, "für Kürbissuppe gibt es Unmengen verschiedene Rezepte, jeder verwendet wohl andere Zutaten. Egal was - Hauptsache, es schmeckt!" Und das tat es, wie die Eltern bestätigten.

Auf dem Spielplatz aufgebaut war auch eine lange Tafel mit Kinderkleidung und etwas Spielzeug. Das hatten die Eltern auf Bitten des Kuratoriums mit in den Kindergarten geschickt und für einen Basar zur Verfügung gestellt. Das ein oder andere Stück wurde auch verkauft, die Reste wurden einen Tag später am Sonnabend bei der Kleider- und Spielzeugbörse in der Grundschule (siehe unten) angeboten.

"Ein schönes Herbstfest", sagte die Leiterin des Hauses, Ines Daniel, zufrieden, als alle Gäste gegangen waren. Sie dankt dem engagierten Elternkuratorium, unter dessen Regie erstmals so ein Herbstfest angeboten wurde. Wie es dazu kam? "Bei einer unserer Zusammenkünfte hatten wir überlegt, was mir machen könnten, um das ,Storchennest\' finanziell unterstützen zu können. Da kam uns die Idee mit dem Herbstfest", erzählt Juliane Buhk.

Und es war eine gute Idee. Denn die Kinder und Gäste hatten nicht nur Spaß, sondern es kam auch noch ein schöner Erlös von 372,50 Euro zusammen. Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange hin, "vielleicht kaufen wir davon Geschenke für die Kinder oder wir sparen für etwas Größeres, das entscheiden wir noch", so Ines Daniel.

Bevor der Weihnachtsmann am 14. Dezember vormittags in das "Storchennest" zur Bescherung kommt und nachmittags ähnlich wie das Herbstfest der Weihnachtsbasar auf dem Spielplatz stattfindet, wird im Kindergarten noch ganz traditionell der Martinstag begangen. Am Montag, dem 12. November, lassen sich die Mädchen und Jungen in der Klietzer Kirche von Gemeindepädagogin Jutta Habermann die Geschichte vom Heiligen Sankt Martin erzählen, der im kalten Winter seinen Mantel mit einem Bettler teilt. Anschließend teilen die Kinder dann die Martinshörnchen, die sie selbst gebacken haben.