Elbe-Havel-Land l Nachdem zwölf Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter der Freien Universität Berlin vor kurzem im Elbe-Havel-Land rund 80 Personen persönlich zu ihren Erfahrungen und Folgen des Hochwassers 2013 befragt haben, wird die Umfrage im Internet fortgesetzt. Zudem wurden 1500 Fragebögen verteilt. „Die Befragung war bereits ein großer Erfolg für uns“, resümiert Cordula Dittmer von der Freien Universität. Es seien bereits einige Fragenbögen per frankiertem Rückumschlag an die Universität gesendet worden, man rechne mit einer hohen Rücklaufquote. Das Interesse und die Mitteilungsbereitschaft seien sehr hoch.Die Forscher seien insgesamt sehr freundlich in der Region aufgenommen worden.

„Die Befragung wird online weitergehen, um allen Haushalten in der Region die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben“, berichtet Jessica Reiter. Wer keinen Fragebogen erhalten hat und teilnehmen möchte, kann sich gern auch per Mail an involve-project@polsoz.fu-berlin.de oder telefonisch an 030/83 87 26 11 wenden. „Um ein repräsentatives Bild der Situation in der Region zu erstellen, ist es wichtig, dass möglichst viele Personen teilnehmen, auch diejenigen, die nicht oder nur mittelbar von der Katastrophe betroffen waren“, unterstreicht Daniel Lorenz.

Es hat sich gezeigt, dass viele der angetroffenen Menschen allerdings noch so von der Verarbeitung der Geschehnisse in Anspruch genommen sind, dass ihnen eine Teilnahme an der Befragung nicht möglich gewesen ist. Dies unterstreicht, wie wichtig die Befragung ist und die Forschenden sind dankbar für alle geteilten Erfahrungen, um in Zukunft entsprechende Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen.

Die Ergebnisse der Untersuchung sollen im Herbst auf einer Veranstaltung der Hochwasserinitiative sowie in anderen Foren der Region vorgestellt werden.

Die Teilnahme an der Befragung im Internet ist bis zum 30. September möglich unter http://www.involve-project.com/befragung/