Schollene l Deshalb möchte der Förderverein, auf dessen Initiative der Platz auch eingerichtet werden konnte, schattenspendende Bäume und zur optischen Abgrenzung vom Festplatz auch ein paar Büsche pflanzen. Die Mitglieder wollen nicht nur die Kosten dafür tragen, sondern auch die Pflege wie das Laubharken übernehmen. Ihr Anliegen fand bisher kein Gehör. Bürgermeister Jörg Wartke befürchtet einen zu großen Pflegeaufwand und schlägt stattdessen Sonnensegel vor. Doch das stößt bei den Eltern und auch bei vielen Ratsmitgliedern nicht auf Gegenliebe. Deshalb versammelte man sich vor der jüngsten Sitzung auf der Fläche und überlegte, wo die Bäume stehen könnten. Jörg Wartke bat in der anschließenden Diskussion um einen entsprechenden Antrag der Fördervereins – über diesen soll dann im Rat abgestimmt werden. Das alles soll schnell gehen, damit die Bäume möglichst noch im Frühling und nicht erst im Herbst in die Erde kommen. Ende April tagt der Rat das nächste Mal.

Aufwertung des Festplatzes

Mit den Bäumen soll der Festplatz insgesamt optisch aufgewertet werden. Hier finden unter anderem auch der Weihnachtsmarkt und der Oldtimertreff im Mai statt. „Wir wollen die Platz nicht mit Bäumen zupflanzen, sondern sie nur dort setzen, wo es passt“, sagt David Kersten, Rats- und Vereinsmitglied. René Bauz hat zudem vorgeschlagen, dass als Begrenzung des Festplatzes zur Straße zwischen den großen Bäume eine Hecke gesetzt wird, damit hier keine Autos mehr wild parken. Die Zufahrt zum Platz sollte mit einem Poller versehen nur noch für Einsatzkräfte möglich sein.

Arbeitseinsatz am 13. April

Um auch die Bühne ansprechender zu gestalten, wird Steffen Menze zusammen mit Jugendlichen die Mauer farblich gestalten. Steffen Menze ist gerade auch dabei, Zaunfelder aus Holz herzustellen. Die werden am Spielplatz ebenfalls als optische Begrenzung aufgestellt. Gelegenheit dazu ist am 13. April, wenn alle Schollener zum großen Arbeitseinsatz aufgerufen sind. Der Förderverein widmet sich hauptsächlich dem Spielplatz, wo auch Bänke aufgestellt werden. Die Heimatfreunde beispielsweise machen am Museum und in der Mühle sauber, es etliche weitere Einsatzorte. Die Einteilung erfolgt beim Treff morgens um 8.30 Uhr am Spielplatz. Wer nicht helfen kann, aber dennoch einen Beitrag leisten möchte, kann Kuchen backen.