Schönhausen (asr) l Er hatte ordentlich zu schleppen. Denn neben Aufmerksamkeiten für jedes der über 130 Kinder gab es auch noch etwas zum Spielen für alle Gruppen. In der Krippe steht nun beispielsweise ein neues Schaukelpferd und eine Mickey-Mouse-Sitzgruppe. Die Größeren hießen den Weihnachtsmann (Burkhard Meyer aus Melkow) singend in ihren Räumen willkommen. Hier gab es als Dankeschön Feuerwehrauto, Steckspiele oder Tiere – alles ausgesucht von den Erzieherinnen. Für das Versprechen, „immer schön artig zu sein“, gab es den Weihnachtsbeutel. Die Großen aus der Hasengruppe hatten aus ihrem Weihnachtsprogramm, mit dem sie auf etlichen Feiern erfreut hatten, ein besonders schwungvolles Lied ausgesucht. Für alle Spatzen brachte der Bärtige einen schattenspendenen Pavillon, den der Elternrat bei ihm bestellt (und bezahlt) hatte. Frohgelaunt konnte der gute Alte weiterziehen, um in dieser Woche unter anderem die Wuster Wichtel, die Schollener Waldzwerge und heute die Klietzer Storchenkinder zu überraschen.

Am Montagnachmittag präsentierten die Hasen ihr Programm noch einmal bei der Feier der Volkssolidarität, vor ein paar Tagen genossen alle Spatzenkinder die 40 stimmungsvollen Minuten. Und auch Vormittag beim Adventssingen unter Regie der Bienen, vorbereitet von den Erzieherinnen Uta Schäfer, Elke Trotzki und Heidi Isaak, sangen alle tatkräftig mit.

Zu den Höhepunkten in der Vorweihnachtszeit hatte auch der Adventsnachmittag mit den Eltern gehört. Hier konnten die Kinder unter anderem ein Puppentheaterspiel erleben. Die Erzieherinnen Anika Dertz und Ines Wille führten „Kasperle und der Nikolaus“ auf.

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Alle Kindergärten im Elbe-Havel-Land schließen am Abend des 23. Dezember und öffnen dann wieder am 4. Januar.

Der große Weihnachtswunsch des gesamten Spatzen-Teams ist es, dass im kommenden Jahr der Bau des neuen Hauses beginnt. Die Entscheidung, ob es dafür die erhofften Fördermittel aus dem Stark-III-Programm gibt, soll demnächst fallen.

Das Veranstaltungsprogramm im neuen Jahr beginnt mit einem Angebot für die Eltern: Ein Ersthelferkurs des DRK. Und dann geht es auch um die erneute Anerkennung als musikalischer Kindergarten – der Nachfolger des „Felix“ ist „Caruso“, wofür sich die Einrichtung im Januar wieder einer umfangreichen Überprüfung unterziehen wird.