Havelberg l Während der Ferien ist das Jugendzentrum in Havelberg stark frequentierter Treffpunkt für viele Kinder und Jugendliche. Mit einem Ferienprogramm bemühen sich die Mitarbeiter, den Besuchern was bieten zu können. Unter anderem wurde das Billardturnier ausgewertet, welches in den vergangenen Monaten ausgetragen wurde. Auch aus den Jugendklubs Klietz und Kamern nahmen je fünf Spieler teil.

Wie jedes Jahr ging es um den großen Wanderpokal, der dem Siegerverein für ein Jahr gebührt. Darüber hinaus warteten drei Mannschaftspokale, sowie drei T-Shirts und Urkunden für die ersten Platzierungen in der Einzelwertung. Leider konnten nicht alle Teilnehmer für die Auswertung anwesend sein. Außerdem ist zu bedauern, dass nicht mehr so viele Jugendklubs aus der Umgebung teilnehmen wie früher. „Für das Billard-Spiel benötigt man viel Stehvermögen“, verkündete Rolf Müller, Leiter des Juze. Im zurückliegenden Jahr stand der begehrte Wanderpokal in Havelberg. Dort verbleibt er auch für ein weiteres Jahr, weil das Jugendzentrum die höchste Punktzahl erreichen konnte. Platz zwei ging an die Klietzer, Platz drei an Kamern. Alle Teilnehmer und Betreuer waren nach der Siegerehrung zum reichhaltigen Grillabend eingeladen, der viel Spaß versprach.

Das Juze hatte am Mittwoch zum traditionellen Kochwettbewerb „Rund ums Osterei“ geladen. Dabei konnten sich die Organisatoren über rekordverdächtige Teilnehmerzahlen freuen. Aus Klietz, Kamern, Schönhausen, Hohengören, Neuermark und Havelberg reisten Kinder und Jugendliche an. Elf Mannschaften kämpften um die vorderen Plätze. Jede Gruppe durfte zuvor für drei Euro einkaufen gehen und hatte eine halbe Stunde Zeit, um aus ihren Zutaten einladende Platten zu fertigen. Die Wettbewerbsleitung stellte zudem jeder Gruppe drei hartgekochte Ostereier zur Verfügung.

Fahrt ins Schwimmbad

Drei Juroren, einschließlich Elisabeth Schneider von der Volksstimme, übernahmen daraufhin die optische Bewertung der unterschiedlichen Ergebnisse. „Es ist unglaublich schwer, eine Entscheidung zu treffen“, musste Michael König, Chefkoch in der Schiffsgaststätte Kamern, zugeben. „Man bedenkt schließlich auch den Altersunterschied der Mitwirkenden.“ Tatsächlich fanden sich in den Gruppen Teilnehmer im Alter von sieben bis sechzehn Jahren. „Außerdem haben sich alle sehr viel Mühe gegeben und hatten wundervolle Ideen“, schwärmte Monika Turban, die dritte Jurorin und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft „Hauswirtschaft“. Auch Rolf Müller lobte alle Gruppen für ihre Kreativität.

Nach der Verkündung der Gewinner durfte natürlich das gesamte Buffet verputzt werden. Den ersten Platz verdienten sich Ole Brabandt, Emeli Renne und Jaqueline Mißbach aus Schönhausen. Auf dem zweiten Platz lagen Adrian Bindemann, Justin Tiedemann, Tim Bauer und Nele Bannehr aus Havelberg und den dritten Platz erkämpften sich Laura Aust und Lorain Wetter vom Jugendklub Klietz. Alle Teilnehmer wurden dazu eingeladen, am Donnerstag bei der Fahrt ins Stendaler Schwimmbad „AltOa“ mit von der Partie zu sein.

Am Sonnabend,31. März, steigt das große Havelberger Osterfest im Modellsportzentrum. Los geht's um 15 Uhr. 1000 bunte und zehn goldene Eier sind versteckt.