Elb-Havel-Winkel l Ab heute gibt es wieder den beliebten Kalender aus dem Elb-Havel-Winkel. Motive der Marketingaktion „Pedalenspione“ schmücken die Ausgabe für das Jahr 2021. Gezeigt werden Ausflugsziele und herrliche Naturlandschaften entlang des Elbe- und des Havel-Radweges. „Unseren Kalender gibt es bereits zum fünften Mal. Er entführt in eine Region, die voller Entdeckungen steckt“, sagt Leader-Manager Björn Gäde. Die Radwege seien sehr beliebt und wirkten wie Magnete auf Einheimische und Gäste. „Ab 2021 wird die Region durch die knotenpunktbezogene Wegweisung noch attraktiver für Radler“, kündigt Björn Gäde an.

Der Kalender ist wie auch die Aktion „Pedalenspione“ ein Gemeinschaftsprojekt der Lokalen Aktionsgruppe „Elb-Havel-Winkel“ (LAG), der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land und der Hansestadt Havelberg.

1500 Stück gedruckt

Die neue Ausgabe erscheint in einer Auflage von 1 500 Stück. Exemplare können wie immer kostenlos bei der Tourist-Information in der Hansestadt Havelberg, den Gemeindeverwaltungen der Verbandsgemeinde sowie bei der Tourismusmanagerin im Schönhauser Bürgerzentrum und beim Leader-Management in Stendal abgeholt werden – solange der Vorrat reicht.

Finanziert wird dieser Begleiter durch das Jahr aus der Öffentlichkeitsarbeit der LAG mithilfe von EU-Mitteln und Dank einer Ko-Finanzierung des Landkreises Stendal.

Mehr Radtouristen

Die Motive sollen dazu anregen, den Elb-Havel-Winkel mit dem Fahrrad zu erkunden. „In diesem Jahr wurden sehr viele Radler registriert, die für ihren Urlaub den Elb-Havel-Winkel als Ziel gewählt haben“, erzählt die Tourismusmanagerin der Verbandsgemeinde, Jeanett Czinzoll. „Wir hoffen gemeinsam, dass die Anbieter die schwere Zeit des zweiten Lockdowns überstehen und auch 2021 für ihre Gäste da sein können.“

Gastfreundschaft lockt

„Das große Plus des Elb-Havel-Winkels sind die vielen gastfreundlichen Menschen, die unsere Region zu einem besonderen Urlaubsziel machen“, betont die Tourismusverantwortliche der Hansestadt Havelberg, Marina Heinrich. Das spiegele der Kalender in beeindruckender Weise wider. „Und das Radfahren ist bestens dazu geeignet, die Region an Elbe und Havel kennenzulernen.“

Neben Stationen in der Hansestadt Havelberg waren unter anderem auch der Gartenträume-Park in Schönhausen, die Kirche in Sandau, die Brauerei in Schollene, die Bockwindmühle in Klietz, das Deichbruch-Denkmal in Fischbeck und die Havelhöfe in Garz Anlaufstellen der „Pedalenspione“. Diese und viele weitere Ziele präsentiert der Kalender. „Darunter befinden sich zahlreiche Leader-Projekte, die hier wie an zwei Perlenketten entlang der Radwege aufgeschnürt sind“, sagt Björn Gäde. „Wir konnten bei vielen einen Stopp einlegen. Sie bilden mittlerweile einen wichtigen Baustein bei den Angeboten für den sanften Tourismus der Region.“

Blogger berichten

Im September waren die „Spione“ Jeanett Czinzoll, Marina Heinrich und Björn Gäde sechs Tage lang auf den beiden Wegen mit dem Fahrrad unterwegs. Bei ihren Entdeckungen wurden sie von den Bloggern von www.tripp-tipp.de und www.ferienamwasser.reisen begleitet, die über die Radtouren auf ihren Webseiten und Social-Media-Kanälen berichteten.

Die „Pedalenspione“ sind eine Fortführung der erfolgreichen und mit dem sachsen-anhaltischen Tourismuspreis ausgezeichneten Marketingkampagne „Küchenspione“ im Jahr 2018 sowie der „Freizeitspione“ im Elb-Havel-Winkel im vergangenen Jahr.

Jetzt feilen die drei Partner an einer Idee für das kommende Jahr.