Havelberg l „Eigentlich haben wir die Entscheidung bereits nach dem Abschlusskonzert der diesjährigen dritten Internationalen Kammermusik-Akademie Nitzow gefällt. Denn was so gut angenommen wird – von den Musikstudenten, von den Nitzowern, von den zahlreichen Zuhörern aus Nah und Fern in der Dorfkirche –, das kann nicht so einfach aufhören“, bringt Rita Spanner als eine der beiden Hauptorganisatorinnen zum Ausdruck.

Favorit

Der Vorteil: „Dadurch, dass wir schon so früh gesagt haben, dass wir das Ereignis auch zum vierten Mal in Folge in Nitzow haben wollen, ist die Zeit der Vorbereitung nicht so extrem kurz, wie in diesem Jahr, wo wir am Ende große Probleme damit hatten, die Gesamtveranstaltung finanziell abzusichern.“ Als Wunschtermin für das Abschlusskonzert im Jahr 2020 haben Sara Maria Rilling, die musikalische Leiterin der Internationalen Kammermusik-Akademie, und Rita Spanner, die Organisatorin für alles Notwendige in Nitzow, den 11. Juli favorisiert. Denn es habe sich bewährt, das Finale an einem Sonnabend stattfinden zu lassen. „Wie in diesem Jahr wollen wir es auch 2020 wieder bei einem Konzert belassen“, informiert Rita Spanner.

Einen Tag länger als 2019

Allerdings, und auch darin sind sich beide Frauen bislang einig, soll die Internationale Kammermusik-Akdemie im nächsten Jahr mindestens einen Tag länger gehen als 2019, um mehr Zeit für die Probenarbeit zu gewinnen und damit die musikalische Qualität weiter zu erhöhen. „Die Anzahl der Musikstudenten, die in diesem Jahr bei sieben lag, soll aber in etwa gleich bleiben.“ Sara Maria Rilling, die sich hier am besten auskennt, will die Teilnehmer wieder gut mischen: mit einigen, die schon über Nitzow-Erfahrung verfügen, und einigen Neuen. „Frisches Blut eben“, wie es Rita Spanner ausdrückt.

Altenheime sollen besucht werden

Erstmals ist auch angedacht, einen Tag zu nutzen, um nach Havelberg zu fahren und die Bewohner in den beiden Altenpflegeheimen der Stadt mit einem musikalischen Ständchen zu erfreuen.

Zur Finanzierung wird um Unterstützung gebete

Natürlich ist für die Kammermusikakademie 2020 finan­ziell noch längst nicht alles im grünen Bereich. „Wir stehen genauso mit Geldsorgen da, wie es im Frühjahr dieses Jahres der Fall war“, sagt Rita Spanner und hofft wieder auf Unterstützung. Wer mit einer Spende helfen möchte, kann dafür folgende Konten nutzen: Kreissparkasse Stendal: IBAN: DE72 8105 0555 3080 0001 10 oder Volksbank Rathenow: IBAN: DE28 1609 1994 0000 6077 11. Als Verwendungszweck ist IKAN 2020 anzugeben. Auf Wunsch werden auch Spendenquittungen ausgestellt.